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Werbeshooting am Flughafen Dortmund: Kevin Großkreutz für Sportspar
Vor dem Terminal des Flughafens Dortmund bleiben ein paar Reisende stehen. Sie haben erkannt, wer da mit zwei Hartschalenkoffern über den Gehweg läuft: Kevin Großkreutz. Wir fotografieren für Sportspar ein Kofferset, das eigens für ihn kreiert wurde. Als Werbefotograf in Dortmund habe ich für den Sportartikelversand aus Eilenburg bei Leipzig zwei Werbeshootings gemacht. Das erste fand in meinem Studio statt, das zweite am Flughafen Dortmund. Um das zweite geht es hier, denn dort hat die Planung den Unterschied gemacht.
Zwei Shootings, ein Kunde ohne Agentur
Sportspar hat mich direkt gebucht, ohne Werbeagentur dazwischen. Das hält die Wege kurz, denn ich konnte Ideen und Details mit dem Kunden selbst klären. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet, sitzt in Eilenburg und verkauft Sportmode und Sportartikel online. In der Werbung setzt Sportspar auf bekannte Gesichter aus dem Sport.
Im ersten Shooting stand Kevin Großkreutz in meinem Studio vor einer Hohlkehle und zeigte verschiedene Sportkleidungsstücke. Das zweite sollte anders werden. Auf der Liste standen ein Bollerwagen und das Kofferset. Die Koffer wollten wir dort zeigen, wo sie hingehören: am Flughafen.
Drehgenehmigung und Timing am Flughafen Dortmund
Für ein Shooting an einem Flughafen braucht es eine Drehgenehmigung. Wir haben sie beim Flughafen Dortmund früh angefragt und über gute Kontakte zügig bekommen. Wichtiger als die Zusage selbst war die enge Absprache zur Security: Welche Bereiche dürfen wir betreten, und wann ist weniger los? Die Örtlichkeiten kannte ich von eigenen Reisen, das hat die Planung leichter gemacht. Wie ich solche Produktionen vorbereite, beschreibe ich auf der Seite zur → Beratung, Planung und Konzeption für Fotoshootings in Dortmund.
Fotografiert haben wir an zwei Orten, im Terminal und vorne an der Ankunft. Dafür hatten wir ein bis zwei Stunden. Das Zeitfenster haben wir so getaktet, dass im Hintergrund möglichst wenige Menschen zu sehen sind. Ganz freihalten lässt sich eine Abfertigungshalle trotzdem nicht.
Ein Blitz gegen das Hallenlicht
Wie bei jedem Shooting mit zusätzlichem Licht begleitet mich ein Assistent. Das vorhandene Licht in der Halle funktionierte schon gut, eine Mischung aus dem künstlichen Hallenlicht und natürlichem Tageslicht, welches durch die opulenten Fensterfronten in die Halle fiel. Und genau so wollten wir es auch im Bild haben. Den ganzen Flughafen mit drei oder vier Lichtern zu besetzen, konnten und wollten wir nicht. Also lief ein einziger Blitz, der das Hauptobjekt noch ein wenig ausleuchtete und für Brillianz sorgte. Er zeichnet Person und Koffer etwas klarer, damit die Details der Koffer zu sehen sind.
Mit mehr Zeit oder einem abgesperrten Set hätte ich deutlich mehr Licht gesetzt. Wir haben bewusst darauf verzichtet. Das Wetter war gut, drinnen musste wenig aufgebaut werden, draußen kamen wir trockenen Fußes durch. Ähnlich bin ich bei der → Industriefotografie für Härtetechnik Hagen in NRW vorgegangen: vorhandenes Hallenlicht, gezielt durch Blitz ergänzt.
Anweisungen am Set und Retusche danach
Kevin Großkreutz war vor der Kamera entspannt, man kannte sich ja bereits aus dem ersten gemeinsamen Shooting in Dortmund. Die Anweisungen blieben schlicht: mal lang gehen, mal in die Kamera schauen, mal woanders hin. Mit Koffern ist das kein Hexenwerk, es gab keine extremen Anforderungen an Modell oder Setting. Es war ganz normale kommerzielle Werbefotografie, auf den Punkt, und so passte es für alle Beteiligten. Wie weit Licht und Pose allein einen Look tragen, zeigt auch die → Werbekampagne mit Sportstars-Look für die EDG in Dortmund.
Einige Passanten schauten zweimal hin, weil sie Kevin erkannt haben. Aufsehen gab es trotzdem nicht, wir waren zügig durch. In der Retusche haben wir am Flughafen ein paar Dinge entfernt: störende Werbung im Hintergrund und Menschen, die im Bild nicht erkennbar sein sollen. Danach passte das Bild. Der zweite Teil des Shootingtags fand an einem anonymen Ort im Grünen statt, der für die Produkte funktionierte.
Für andere Unternehmen steckt darin wenig Magie. Eine Drehgenehmigung bekommst du leichter, wenn du früh fragst und die Sicherheitsfragen gemeinsam mit dem Flughafen klärst. Licht muss nicht heißen, einen ganzen Ort auszuleuchten, ein einziger Blitz kann reichen, wenn der Ort das Bild schon trägt. Wer ein Produkt so zeigen will, findet Überblick und Beispiele auf der Seite zum → Werbefotograf in Dortmund und NRW.
FAQ
FOTOGRAFIE
Nach dem Werbeshooting mit Kevin Großkreutz am Flughafen Dortmund kommen immer wieder ähnliche Fragen. Sie stammen meist von Marketingleitern, Geschäftsführerinnen und Art-Buyern, die selbst ein Produkt an einem besonderen Ort zeigen wollen und nicht wissen, was dafür nötig ist. Ich antworte aus der Praxis dieses Auftrags und aus meinen Shootings im Ruhrgebiet und in NRW. Alle Zahlen stammen aus dem Ablauf, den ich selbst erlebt habe. Wo sich etwas nicht pauschal sagen lässt, sage ich das dazu. Bei öffentlichen Orten wie einem Flughafen drehen sich fast alle Fragen um vier Punkte: Genehmigung, Zeit, Licht und Bildbearbeitung. Danach habe ich die Antworten sortiert.
Wie lange dauert dein Werbeshooting mit einem bekannten Testimonial am Flughafen?
Am Flughafen Dortmund hatten wir für das Shooting mit Kevin Großkreutz ein bis zwei Stunden, verteilt auf zwei Orte: das Terminal und die Ankunft vorne am Gebäude. Ein Zeitfenster dieser Größe reicht, wenn die Planung steht und das Motiv klar ist. Ein Assistent und ich haben es umgesetzt, mehr Leute waren nicht nötig. Wichtig ist, dass Genehmigung, Bereiche und Uhrzeit vorher mit dem Flughafen abgestimmt sind.
Brauche ich für ein Fotoshooting am Flughafen Dortmund eine Drehgenehmigung?
Für ein Werbeshooting in den Bereichen eines Flughafens brauchst du eine Drehgenehmigung. Am Flughafen Dortmund haben wir sie für zwei Bereiche geklärt, das Terminal und die Ankunft. Das lief zügig, weil wir früh gefragt und gute Kontakte hatten. Zusätzlich haben wir mit dem Flughafen abgestimmt, welche Bereiche zur Security gehören, die wir betreten durften, und zu welchen Zeiten weniger Menschen unterwegs sind.
Wie viel Licht brauche ich für ein Werbeshooting in einer Flughafenhalle?
Bei uns hat ein einziger Blitz gereicht. Das vorhandene Licht in der Halle funktionierte gut, und wir wollten es im Bild behalten. Der Blitz arbeitete gegen das Hallenlicht und gab Person und Koffern mehr Zeichnung. Mit mehr Zeit oder einem abgesperrten Set hätte ich mehr Licht gesetzt. In einem öffentlichen Terminal mit zwei Personen im Team konnten und wollten wir nicht drei oder vier Lichter aufbauen.
Wie führst du ein bekanntes Testimonial vor der Kamera an?
Mit drei schlichten Anweisungen: mal lang gehen, mal in die Kamera schauen, mal woanders hin. Kevin Großkreutz war entspannt, und mit klaren Ansagen lief der Rest von allein. Bei Produkten wie Koffern sind die Anforderungen an Modell und Setting nicht extrem, es ist solide kommerzielle Werbefotografie. Das Shooting am Flughafen blieb bei ein bis zwei Stunden und ohne großes Aufsehen, obwohl Passanten ihn erkannt haben.
Was wird nach einem Shooting an einem öffentlichen Ort retuschiert?
Bei uns waren es zwei Dinge: störende Werbung im Hintergrund und Menschen, die im Bild nicht erkennbar sein sollen. Beides lässt sich in einer belebten Halle auch mit gutem Timing nicht vollständig vermeiden. Wie tief die Bearbeitung geht, stimmen wir vorher mit dem Kunden ab. Die Standardlieferzeit liegt bei maximal fünf Werktagen, je nach Umfang und Zeit für die Auswahl. Wenn die Bildbearbeitung mit dem Kunden im Vorfeld abgestimmt werden kann, geht es oft auch bedeutend schneller, da ich die entsprechenden Ressourcen für die Bearbeitung reservieren kann.







