Fotograf für Zahnarztpraxen: Neue Bildwelt für die Praxis am Wall in Dortmund

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Fotograf für Zahnarztpraxen: Neue Bildwelt für die Praxis am Wall in Dortmund

Hoher Wall in Dortmund, ein Vormittag, noch ist kein Betrieb in der Praxis, da wir früh vor Ort sind. Johannes Koeser führt mich durch die Räume der Praxis am Wall, vorbei am Empfang, vorbei am Wartezimmer, in die Behandlungszimmer im hinteren Teil der Praxis. Für einen halben Tag folgen meine Assistentin und ich dem kompletten Ablauf, den eine Patientin oder ein Patient hier durchläuft, von der Anmeldung bis zur letzten Kontrolle nach der Behandlung. Am Ende dieses Vormittags soll das komplette Bildmaterial für die neue Webseite der Praxis stehen.

Eine Patientenreise, die sich fotografisch nachstellen lässt

Für die neue Webseite ging es nicht nur um ein paar zusätzliche Teamportraits, sondern um die komplette Bildwelt der Praxis am Wall auf einmal. Gemeinsam mit meiner Assistentin habe ich das Team durch zehn bis zwanzig unterschiedliche Stationen begleitet, die eine Patientin oder ein Patient im Laufe einer Behandlung durchläuft: das Scannen der Zähne, die Zahnreinigung, das Bleaching, die Desinfektion der Werkzeuge zwischen zwei Terminen, dazu Empfang und Wartebereich. Aus dieser Konstellation lassen sich später auf der Webseite genau die Momente zeigen, die eine neue Patientin oder ein neuer Patient vor dem ersten Anruf sehen will, statt einer einzelnen Portraitreihe des Teams.

Eine Chefin und ihr Sohn, vierte Generation am gleichen Standort

Johannes Koeser leitet die Praxis am Wall in der vierten Generation, gemeinsam mit seiner Mutter Marghitta Mentler, die neben der Zahnmedizin auch als Zahntechnikerin ausgebildet ist. Diese Konstellation wollte ich in den Bildern sichtbar machen, ohne sie in Szene zu setzen: Mutter und Sohn nebeneinander am Behandlungsstuhl, im Gespräch in der Praxis, in der kurzen Pause zwischen zwei Terminen. Für eine Praxis, die sich selbst als familiengeführt und persönlich beschreibt, tragen solche Momente mehr als ein klassisches Chefportrait vor neutralem Hintergrund, weil sie zeigen, wie die beiden im Alltag miteinander arbeiten, statt es nur zu behaupten.

Dauerlicht, das sich der Praxis anpasst statt umgekehrt

In den Behandlungszimmern der Praxis am Wall reicht das vorhandene Licht für die meisten Aufnahmen nicht aus, ein Blitz hätte an dieser Stelle aber zu harte Schatten auf Instrumenten und Flächen geworfen. Ich habe deshalb mit unterstützendem Dauerlicht gearbeitet, das ich in Farbtemperatur und Helligkeit auf die vorhandene Beleuchtung vor Ort eingestellt habe, sodass zwischen Kunstlicht und Praxisbeleuchtung im fertigen Bild kein Bruch zu erkennen ist. Der Vorteil von Dauerlicht gegenüber Blitz zeigt sich gerade bei bewegten Abläufen wie dem Scannen der Zähne oder der Instrumentendesinfektion: Ich sehe die Lichtwirkung direkt am Bildschirm, bevor ich auslöse, und kann zwischen zwei Handgriffen des Teams nachjustieren, ohne den Ablauf zu unterbrechen.

Die fertigen Bilder sind heute Teil der neuen Webseite der Praxis am Wall und tauchen inzwischen auch im Google Unternehmensprofil der Praxis auf, dort, wo die meisten Neupatientinnen und Neupatienten zuerst nach der Praxis suchen. Wer als Praxis überlegt, die eigene Webseite mit echten Bildern statt Stockfotos zu füllen, sollte weniger über die Anzahl der Portraits nachdenken als über die Frage, welche Stationen ein Neupatient tatsächlich durchläuft, bevor er zum ersten Mal auf dem Behandlungsstuhl sitzt. Wichtig ist es natürlich auch zu prüfen, welcher Bildbedarf über die Webseite der Praxis entsteht. Hier müssen meist komplexe und für Laien kryptische Begriffe und Behandlungsmethoden geschickt in die zu erstellende Bildwelt transportiert werden, um genug Bildmaterial für die Seite zu schaffen.

Mehr über meine Arbeit für Unternehmen und Praxen aus dem Ruhrgebiet zeigt meine Seite zur Corporate-Lifestyle-Fotografie, weitere Hintergründe zu mir findest du auf meiner Über-mich-Seite.

FAQ

FOTOGRAFIE

Nach Shootings wie dem für die Praxis am Wall in Dortmund bekomme ich häufig ähnliche Fragen, meist von Praxisinhaberinnen und Praxisinhabern oder von Marketingverantwortlichen, die selbst überlegen, ihre Webseite mit einer eigenen Bildwelt statt mit Stockfotos auszustatten. Deshalb beantworte ich dir hier die Fragen, die mir zu Fotoshootings für Arzt- und Zahnarztpraxen am häufigsten gestellt werden, von der Dauer über die Frage nach echten Patientinnen und Patienten vor der Kamera bis zur Nutzung der Bilder im Google Unternehmensprofil. Ob du selbst eine Praxis führst und über ein Shooting nachdenkst oder nur wissen willst, wie so ein Vormittag in einer echten Praxis abläuft: Hier bekommst du konkrete Antworten aus einem aktuellen Projekt für die Praxis am Wall.

Wie lange dauert ein Fotoshooting für die Webseite einer Zahnarztpraxis?

Für eine Zahnarztpraxis lässt sich das komplette Bildmaterial für eine neue Webseite meist an einem halben Tag realisieren, wenn Team und Räume vorher feststehen. Bei der Praxis am Wall in Dortmund haben meine Assistentin und ich in einem halben Tag zehn bis zwanzig unterschiedliche Motive fotografiert, von der Anmeldung über die Zahnreinigung und das Bleaching bis zur Desinfektion der Werkzeuge zwischen zwei Terminen. Länger dauert ein Shooting meist nur, wenn zusätzlich Außenaufnahmen des Gebäudes oder mehrere Behandlungsräume mit unterschiedlicher Ausstattung dazukommen.

In den allermeisten Fällen übernimmt das Praxisteam selbst die Rolle der Patientin oder des Patienten vor der Kamera, weil kaum jemand für ein mehrstündiges Shooting mitten im Praxisalltag verfügbar ist. Bei der Praxis am Wall haben sowohl Kolleginnen als auch Bekannte der Praxis als Modelle sich vor der Kamera behandeln lassen, sodass am Ende zehn bis zwanzig Motive entlang der typischen Patientenstationen entstanden sind, vom Empfang bis zum Behandlungsstuhl. So bleiben die Bilder nah am echten Ablauf, ohne dass Persönlichkeitsrechte oder die Schweigepflicht gegenüber echten Patientinnen und Patienten berührt werden. Bei meinen Shootings verläuft alles mit geregelten Einverständiserklärungen.

In Behandlungsräumen arbeite ich überwiegend mit vorhandenem Licht und setze nur dort unterstützendes Dauerlicht ein, wo es für ein sauberes Bild nicht ausreicht, meist ein bis zwei kleine Leuchten statt aufwendiger Studiotechnik. Bei der Praxis am Wall habe ich das Dauerlicht in Farbtemperatur und Helligkeit auf die vorhandene Praxisbeleuchtung abgestimmt, damit im Bild kein Bruch zwischen Kunstlicht und Raumlicht zu erkennen ist. Der Aufbau pro Raum dauert dadurch selten mehr als zehn bis fünfzehn Minuten, sodass reguläre Termine im Tagesablauf der Praxis kaum verschoben werden müssen.

Für eine neue Webseite reichen selten fünf oder sechs Bilder, weil eine Praxis mehrere Themenfelder gleichzeitig zeigen muss: Team, Räume, Ausstattung und typische Behandlungsschritte. Bei der Praxis am Wall sind in einem halben Tag zehn bis zwanzig Motive entstanden, die diese Bereiche abdecken, vom Scannen der Zähne über die Zahnreinigung bis zu Empfang und Wartebereich. Diese Bandbreite lässt sich später gezielt auf einzelne Unterseiten der Webseite verteilen, statt ein einzelnes Titelbild für alle Themen gleichzeitig nutzen zu müssen.

Ja, die Bilder aus einem Praxis-Shooting eignen sich in der Regel unmittelbar für das Google Unternehmensprofil, weil dort ähnliche Motive gefragt sind wie auf der Webseite: Empfang, Team und Behandlungsräume. Bei der Praxis am Wall sind Bilder aus dem gleichen Shootingtermin bereits im Google Unternehmensprofil der Praxis zu sehen, parallel zur neuen Webseite. Gerade für Praxen lohnt sich das, weil viele Neupatientinnen und Neupatienten zuerst über die Google-Suche oder Google Maps auf die Praxis stoßen, bevor sie die Webseite selbst öffnen.

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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