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Hinter den Kulissen bei Mars: Wie wir Employer Branding mit authentischen Bildern zum Leben erwecken
Als Fotograf ist man immer mittendrin. Manchmal in einem hellen, modernen Büro, manchmal in einer lauten Produktionshalle. Das ist es, was meinen Job so spannend macht. Kürzlich hatte ich die Ehre, die Mars GmbH in Verden zu besuchen. Ein Name, den jeder kennt, der aber hinter den Kulissen eine unglaubliche Vielfalt an Menschen, Orten und Geschichten bereithält. Die Aufgabe: Die Kultur des Unternehmens in authentischen Bildern für das Employer Branding festzuhalten.
Ein „Behind-the-Scenes“-Video wie das, das du gesehen hast, zeigt nur einen kurzen Ausschnitt des Tages. Aber es fängt die Essenz des Projekts ein: Es geht nicht nur darum, eine Kamera aufzustellen, sondern darum, die Menschen hinter der Marke kennenzulernen, ihnen Vertrauen zu geben und ihre Leidenschaft für ihren Job zu zeigen. Und ich liebe es, bei jedem Auftrag bei einem anderen Unternehmen tätig zu sein, hinter deren Kulissen zu schauen und den Menschen vor Ort zu begegnen. Ein wenig von dem Spirit vor Ort aufzunehmen.
Die Mission: Authentisches Employer Branding für Mars
Mars ist nicht nur ein Unternehmen, es ist eine globale Marke. Doch wie zeigt man in Bildern, was diese Marke als Arbeitgeber ausmacht? Die Antwort liegt in der Authentizität. Wir wollen zeigen, wie der Alltag wirklich aussieht.
Der Auftrag war anspruchsvoll, da er eine große logistische und kreative Flexibilität erforderte. Wir mussten uns in den unterschiedlichsten Umgebungen zurechtfinden, von hell erleuchteten Büros und Besprechungsräume, über gemütliche Lounges bis hin zu den belebten Gängen und Hallen der Produktion. Jede Location hatte ihre eigenen Herausforderungen und ihre eigene Geschichte, die es zu erzählen galt.
Die Technik hinter der Magie
Wie Du sehen kannst, ist hier einiges an Technik im Einsatz. Ich arbeite zwar gerne mit Blitzlicht, für diese Produktion habe ich allerdings die großartigen Astera Tubes zur Hilfe genommen, um die Sets präzise aber auch schnell ausleuchten zu können. Der Erfolg eines solchen Shootings hängt halt nicht nur von der Kreativität ab, sondern auch von der richtigen Technik und Vorbereitung.
Tethered Shooting: Der im Video gezeigte Laptop auf dem Stativ ermöglicht das sogenannte „Tethered Shooting“. Die Kamera ist direkt mit dem Computer verbunden, und die Fotos erscheinen sofort auf dem Bildschirm. Das ist essenziell für meine Zusammenarbeit mit dem Kunden. Die Marketingverantwortlichen von Mars konnten die Bilder live sehen, wir konnten sofort über Komposition und Wirkung sprechen und sicherstellen, dass die Bilder genau ihren Vorstellungen entsprechen.
Mobiles Licht-Setup: Die Lichtsituation ändert sich ständig. Um eine einheitliche und hochwertige Ästhetik zu gewährleisten, habe ich ein mobiles Licht-Setup genutzt. Die Tubes sorgten für ein weiches, schmeichelhaftes Licht welches sich an das gegebene Licht anpaßt, das ideal für Business-Portraits ist und auch in den Gängen oder Hallen für die nötige Helligkeit sorgte. Und was ich am meisten schätze: An den LED-Lampen kann ich die Farbtemperatur perfekt und präzise an das Umgebungslicht anpassen und auch Neonröhren perfekt ausgleichen.
Vielfältige Objektive: Ich arbeite überwiegend mit Festbrennweiten. Die von mir verwendeten Optiken haben eine extrem gute Schärfe und sorgen bei hoher Blendenöffnung für eine schöne, sanfte Unschärfe im Hintergrund, die bereits direkt hinter dem Model anfängt.
Ein Fazit: Wenn Bilder die Geschichte erzählen
Das Shooting bei Mars war ein Paradebeispiel dafür, wie erfolgreiches Employer Branding funktioniert: Man muss die Menschen, die das Unternehmen ausmachen, in den Mittelpunkt stellen. Es geht darum, eine ehrliche und authentische Geschichte zu erzählen, die potenzielle Bewerber emotional anspricht. Und das gelingt nur, wenn man sich die Zeit nimmt, die ehrlichen, spontanen Momente einzufangen.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich wieder hinter den Kulissen eines Unternehmens stehen darf, um dessen Geschichte durch die Linse zu erzählen. Es ist eine Arbeit, die mich immer wieder aufs Neue begeistert.
FAQ
FOTOGRAFIE
Behind-the-Scenes-Einblicke in ein Employer Branding Shooting werfen für viele Unternehmen spannende Fragen auf. Wie arbeitet ein professioneller Fotograf eigentlich vor Ort? Was steckt technisch hinter den Bildern, die am Ende auf der Karriereseite oder auf LinkedIn landen? Und wie schafft man es, in einer lauten Produktionshalle und in einem stillen Büro gleichermaßen überzeugende Ergebnisse zu erzielen? Aus meiner Erfahrung als Werbefotograf mit Sitz in Dortmund – mit Projekten für Unternehmen wie Mars, Google und die Stadt Dortmund – beantworte ich hier die häufigsten Fragen, die mir rund um den Ablauf, die Technik und die Zusammenarbeit bei Employer Branding Shootings gestellt werden.
Was bedeutet „Tethered Shooting" und warum wird es bei Employer Branding eingesetzt?
Tethered Shooting heißt, dass die Kamera per Kabel mit einem Laptop verbunden ist und jedes Foto Sekunden nach der Aufnahme groß auf dem Bildschirm erscheint. Der Kunde und ich beurteilen Komposition, Ausdruck und Licht dadurch schon während des Shootings. Bei Employer Branding entscheidet oft die Marketingabteilung mit, deshalb sparst Du Rückfragen und Nachshootings. Beim Mars-Shooting in Verden haben wir so einen ganzen Tag lang live abgestimmt.
Welche Lichttechnik eignet sich für Shootings in Büros und Produktionshallen?
In Büros arbeite ich mit dem vorhandenen Tageslicht und ergänze es mit einem mobilen Akkublitz, damit Gesichter sauber ausgeleuchtet sind und der Raum nicht nach Studio aussieht. In Produktionshallen ist das Licht oft gemischt, deshalb setze ich Blitz gezielt ein und gleiche die Farbe an. Ziel ist, dass Mitarbeitende bei ihrer normalen Arbeit bleiben. Das Equipment bringe ich komplett mit, Du musst nichts vorbereiten.
Wie lange dauert ein Behind-the-Scenes-Shooting bei einem Konzern?
Das hängt vom Umfang ab. Beim Mars-Shooting in Verden haben wir einen kompletten Tag gearbeitet – morgens in den Büros, nachmittags in der Produktion. Für größere Projekte mit mehreren Standorten oder Abteilungen plane ich auch mehrtägige Shootings. Die genaue Dauer klären wir im Briefing.
Können Mitarbeitende die Bilder vorab freigeben?
Ja, das ist ein wichtiger Bestandteil meines Prozesses. Durch das Tethered Shooting sehen die Beteiligten die Bilder bereits am Shooting-Tag. Nach der Postproduktion erhalten die Verantwortlichen eine kuratierte Vorauswahl zur finalen Freigabe, bevor die Bilder veröffentlicht werden.
Arbeitest Du auch für Unternehmen außerhalb von NRW?
Ja, ich arbeite deutschlandweit. Mein Studio liegt im Union Gewerbehof in Dortmund, aber Projekte wie das Mars-Shooting in Verden oder meine Arbeit für Google in Berlin zeigen, dass ich dorthin fahre, wo das Unternehmen sitzt. Die Anfahrt weise ich im Angebot gesondert aus, damit Du die Kosten vor der Buchung kennst.
Wie läuft die Abstimmung vor einem Konzern-Shooting ab?
Am Anfang steht ein Briefing mit HR und Marketing. Dort klären wir, welche Abteilungen und Standorte ins Bild kommen, welche Bereiche tabu sind und wer Bilder freigibt. Danach plane ich den Tag so, dass Mitarbeitende möglichst kurz aus dem Arbeitsalltag gerissen werden. Beim Mars-Shooting in Verden waren das Büros am Vormittag und die Produktion am Nachmittag. Am Shooting-Tag läuft die Freigabe über das Tethered Shooting live mit.







