Markus Mielek bei Behind-the-Scenes Aufnahmen in seinem Fotostudio in Dortmund während einer Werbefotografie-Session.

Behind the Scenes bei Mars: Employer Branding Fotografie

Werbefotograf /// Kreativer /// Kind des Ruhrgebiets

INHALT

FAQ

FOTOGRAFIE

Behind-the-Scenes-Einblicke in ein Employer Branding Shooting werfen für viele Unternehmen spannende Fragen auf. Wie arbeitet ein professioneller Fotograf eigentlich vor Ort? Was steckt technisch hinter den Bildern, die am Ende auf der Karriereseite oder auf LinkedIn landen? Und wie schafft man es, in einer lauten Produktionshalle und in einem stillen Büro gleichermaßen überzeugende Ergebnisse zu erzielen? Aus meiner Erfahrung als Werbefotograf mit Sitz in Dortmund – mit Projekten für Unternehmen wie Mars, Google und die Stadt Dortmund – beantworte ich hier die häufigsten Fragen, die mir rund um den Ablauf, die Technik und die Zusammenarbeit bei Employer Branding Shootings gestellt werden.

Was bedeutet „Tethered Shooting" und warum wird es bei Employer Branding eingesetzt?

Tethered Shooting heißt, dass die Kamera per Kabel mit einem Laptop verbunden ist und jedes Foto Sekunden nach der Aufnahme groß auf dem Bildschirm erscheint. Der Kunde und ich beurteilen Komposition, Ausdruck und Licht dadurch schon während des Shootings. Bei Employer Branding entscheidet oft die Marketingabteilung mit, deshalb sparst Du Rückfragen und Nachshootings. Beim Mars-Shooting in Verden haben wir so einen ganzen Tag lang live abgestimmt.

In Büros arbeite ich mit dem vorhandenen Tageslicht und ergänze es mit einem mobilen Akkublitz, damit Gesichter sauber ausgeleuchtet sind und der Raum nicht nach Studio aussieht. In Produktionshallen ist das Licht oft gemischt, deshalb setze ich Blitz gezielt ein und gleiche die Farbe an. Ziel ist, dass Mitarbeitende bei ihrer normalen Arbeit bleiben. Das Equipment bringe ich komplett mit, Du musst nichts vorbereiten.

Das hängt vom Umfang ab. Beim Mars-Shooting in Verden haben wir einen kompletten Tag gearbeitet – morgens in den Büros, nachmittags in der Produktion. Für größere Projekte mit mehreren Standorten oder Abteilungen plane ich auch mehrtägige Shootings. Die genaue Dauer klären wir im Briefing.

Ja, das ist ein wichtiger Bestandteil meines Prozesses. Durch das Tethered Shooting sehen die Beteiligten die Bilder bereits am Shooting-Tag. Nach der Postproduktion erhalten die Verantwortlichen eine kuratierte Vorauswahl zur finalen Freigabe, bevor die Bilder veröffentlicht werden.

Ja, ich arbeite deutschlandweit. Mein Studio liegt im Union Gewerbehof in Dortmund, aber Projekte wie das Mars-Shooting in Verden oder meine Arbeit für Google in Berlin zeigen, dass ich dorthin fahre, wo das Unternehmen sitzt. Die Anfahrt weise ich im Angebot gesondert aus, damit Du die Kosten vor der Buchung kennst.

Am Anfang steht ein Briefing mit HR und Marketing. Dort klären wir, welche Abteilungen und Standorte ins Bild kommen, welche Bereiche tabu sind und wer Bilder freigibt. Danach plane ich den Tag so, dass Mitarbeitende möglichst kurz aus dem Arbeitsalltag gerissen werden. Beim Mars-Shooting in Verden waren das Büros am Vormittag und die Produktion am Nachmittag. Am Shooting-Tag läuft die Freigabe über das Tethered Shooting live mit.

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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