INHALT
Fotografie für die Stadt Dortmund
Kurz: Immer noch eines meiner Lieblingsbilder
Das Bild ist Teil einer Serie, die ich für den Webseiten-Relaunch der Stadt Dortmund im Dortmunder Zoo mit zwei Fotomodellen fotografiert habe. Die Bilder schmücken immer wieder unterschiedliche Artikel der Webseite oder sind in Drucksachen der Stadt zu finden.
Die Bilder entstanden zu unterschiedlichen Themengebieten: Freizeit, Integration, Sport, etc.
FAQ
Deine Fragen, meine Antworten
Werbefotografie für die öffentliche Hand stellt andere Anforderungen als ein klassisches Unternehmens-Shooting. Hier geht es nicht um ein einzelnes Produkt oder ein Team von zehn Personen, sondern um Bilder, die eine ganze Stadt repräsentieren sollen — für tausende Menschen, auf unzähligen Seiten, über Jahre hinweg. Das Shooting für den dortmund.de-Relaunch hat mir gezeigt, wie viel Vorbereitung, Konzeption und Abstimmung hinter einem guten Bilderpool stecken. Damit du weißt, was dich bei einem ähnlichen Projekt erwartet, beantworte ich hier die Fragen, die mir in solchen Gesprächen am häufigsten begegnen.
Was ist ein Bilderpool und warum braucht eine Stadt-Website einen?
Ein Bilderpool ist eine Sammlung von Fotos mit einheitlichem Look, die für alle Einsatzbereiche einer Website geplant wurde. Für einen Relaunch wie bei dortmund.de ist das wichtig, weil sonst Archivbilder, Stockfotos und neue Aufnahmen nebeneinander stehen und die Seite uneinheitlich wirkt. Ein Bilderpool entsteht in einem Konzept mit Moodboard und wird in mehreren Formaten für Hochformat, Querformat und Social Media geliefert.
Wie sorgst Du für einen einheitlichen Look bei einem Webseiten-Relaunch?
Ich prüfe zuerst das vorhandene Bildmaterial und gleiche es mit der Corporate Identity ab. Dann erstelle ich mit Dir ein Moodboard, das Licht, Farbwelt und Bildausschnitte festlegt. Dieses Moodboard gilt für alle Shootingtage, auch wenn sie an unterschiedlichen Orten stattfinden. So wirken die Bilder später wie aus einem Guss, und Redaktionen können sie ohne Nacharbeit kombinieren.
Wie läuft ein Shooting für einen Bilderpool ab?
Am Anfang klären wir gemeinsam, welchen Bildbedarf Du aktuell hast. Oft gibt die Struktur der neuen Website die Motive vor. Ich prüfe außerdem, ob vorhandenes Bildmaterial noch zur CI und zur Marke passt. Auf dieser Basis erstellen wir ein Moodboard und planen das Shooting mit Locations, Models und Zeitplan. Am Shooting-Tag arbeite ich nach dieser Planung und liefere die Bilder in den vereinbarten Formaten.
Was ist bei inszenierten Werbefotos für die öffentliche Hand besonders wichtig?
Bilder für Städte und Kommunen müssen eine breite Bevölkerung ansprechen und gleichzeitig authentisch wirken. Das heißt: vielfältige Bildwelten, echte Emotionen statt gestellter Posen und Motive, die das Leben in der Stadt zeigen, etwa Freizeit, Sport, Kultur und Integration. Die Bilder müssen auf der Website, in Printmedien und in Kampagnen funktionieren, deshalb plane ich Hochformat und Querformat von Anfang an mit.
Übernimmst du auch Konzeption und Moodboard für öffentliche Bildprojekte?
Ja. Ich begleite Auftraggeber von der ersten Idee bis zur fertigen Bildlieferung. Das umfasst die Analyse des bestehenden Bildmaterials, die Erstellung eines Moodboards, die Auswahl geeigneter Locations und Modelle sowie die gesamte Planung des Shootingtages. Gerade bei grösseren Projekten für Kommunen oder öffentliche Einrichtungen ist eine sorgfältige Konzeptionsphase der Schlüsselfaktor für konsistente, nutzbare Bilder.
Wie sind abgebildete Personen bei Bildern für die Stadt rechtlich abgesichert?
Jede Person, die erkennbar im Bild ist, unterschreibt vor dem Shooting eine Einverständniserklärung, ein sogenanntes Model Release. Es regelt, wofür das Bild genutzt werden darf. Bei Bildern für die öffentliche Hand ist das besonders wichtig, weil die Fotos über Jahre in vielen Kanälen laufen. Ich organisiere die Freigaben und lege sie dem Auftraggeber geordnet vor, damit später keine Rückfragen entstehen.







