Fotografie eines Symbolbilds für eine Psychologische Praxis in Dortmund

Portraits Alina Lehmpfuhl

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Fotograf /// Weinliebhaber /// Kind des Ruhrgebiets

INHALT

Portraits für eine Psychologin in Dortmund: Der Bilderpool für Alina Lehmpfuhl

Alina Lehmpfuhl ist Diplom-Psychologin und systemische Therapeutin — DGSF-zertifiziert, kurz vor der Eröffnung ihrer eigenen Praxis in Dortmund, und mit einer Webseite, die fertig sein musste, bevor die Räume überhaupt standen. Der Auftrag war klar: ein vollständiger Bilderpool, der die gesamte Seite trägt. Portraits, Details, Gesprächssituationen. Bilder, die in drei Sprachfassungen funktionieren, weil die Praxis deutsch-, englisch- und russischsprachige Klientinnen und Klienten anspricht.

Location als Teil der Bildsprache

Wir haben die Räume einer Essener Agentur genutzt — großzügig, viel Tageslicht, ruhige Materialität. Kein Coworking-Lärm, keine grellen Akzentwände. Ein Ort, an dem ein Gespräch vorstellbar ist, auch wenn es dort nie stattfinden wird.

Was dabei oft unterschätzt wird: Tageslicht ist kein Kompromiss. Es ist eine Entscheidung. Ich mag es, vorhandenes Licht, wenn es nicht perfekt ist, mit meinem Licht zu ergänzen. Also kleine Akzente mit auf den Punkt eingerichteten Blitzlicht zu setzen. Und ich arbeite sehr gerne offenblendig mit meinen guten Festbrennweiten. Und hier setze ich auf die natürlichen Festbrennweiten, etwa der 50mm oder der 85mm Brennweite, welche die Person nicht verzerren, sondern im Gegenteil: nahbar machen. Der Hintergrund bleibt lebendig, aber unaufdringlich. Genau das, was eine Psychologin auf ihrer Webseite braucht: ein Bild, das Nähe schafft, ohne zu drängen.

→ Corporate Portraits

Tethering: Alina hat mitentschieden

Wir haben tethered in Capture One fotografiert — jedes Bild sofort auf dem Laptop sichtbar. Das ist bei einem Bilderpool dieser Art kein technischer Komfort, sondern ein inhaltliches Werkzeug. Alina konnte direkt sehen, ob Ausdruck, Styling und Bildsprache zu dem passen, was sie vermitteln will. Drei oder vier Outfits hatte sie dabei, gut vorbereitet, mit verschiedenen Varianten. Wir haben uns vor dem ersten Auslöser kurz abgestimmt, welche Kombination zu welchem Teil der Seite passt.

Das spart nicht nur Zeit, es verhindert auch diese Situation, die ich aus früheren Shootings kenne: Wochen nach dem Termin stellt sich heraus, dass ein Detail nicht stimmt — ein Kragen, eine Farbe, eine Haltung — und der Aufwand für Korrekturen steigt deutlich. Was live entschieden werden kann, sollte live entschieden werden.

Arbeit vor der Kamera: Der Moment, in dem jemand vergisst, fotografiert zu werden

Am Anfang ist da immer eine leichte Anspannung, die bei den meisten Menschen vor einer Kamera auftaucht — das ist keine Schwäche, das ist normal. Ich nehme bei meinen Shootings die Menschen vor der Kamera an die Hand, begegne ihnen zwar mit Kamera, aber auf Augenhöhe – für mich ist es wichtig, das sich die Menschen wohl fühlen, auch wenn viele nicht gerne vor der Kamera stehen. Ich binde sie gerne in den Prozeß mit ein, zeige Ihnen die bisherigen Ergebnisse direkt am Rechner, bespreche was wir ändern könnten und nehme ihnen einfach die Sorge, kein gute Bild zu bekommen.

→ Psychologische Sicherheit vor der Kamera

Zwischen den Setups sind wir durch die Räume gegangen, haben Perspektiven ausprobiert, Positionen getauscht. Manche Bilder sind entstanden, während wir noch über etwas ganz anderes gesprochen haben. Auch die Detailbilder — Holzfiguren für die systemische Aufstellung, mit einer Hand ins Bild geholt, viel Unschärfe — sind so entstanden: beiläufig, ohne langes Arrangieren. Das ist meistens der kürzeste Weg zu Bildern, die nicht gestellt aussehen.

Was der Bilderpool leisten muss

Aus dem Shooting sind knapp zehn finale, vollständig retuschierte Bilder entstanden. Verschiedene Portraits, Hochformat und Querformat, Gesprächs- und Beratungssituationen, Details. Ich liefere solche Pools sortiert aus, mit Empfehlung, welches Bild sich für welchen Bereich der Webseite eignet. Das spart bei der Webseitenproduktion einen halben Tag, manchmal mehr.

→ Businessportraits

Für eine Praxis, eine Kanzlei oder ein Beratungsunternehmen gilt dasselbe wie hier: Bilder, die die Seite tragen sollen, brauchen ein Konzept, keine Zufallsauswahl. Wenn du für deine Webseite einen Bilderpool planst, lohnt es sich, früh ins Gespräch zu kommen — damit der Ansatz stimmt, bevor die Kamera eingeschaltet wird.


→ Hier geht es zu der Webseite der Praxis von Alina Lehmpfuhl

FAQ

FOTOGRAFIE

Nach einem Shooting wie dem mit Alina Lehmpfuhl kommen immer wieder ähnliche Fragen — von Praxisinhaberinnen, Beraterinnen, Selbstständigen, die vor denselben Entscheidungen stehen. Brauche ich meine eigenen Räume? Wie viele Outfits machen Sinn? Was passiert eigentlich beim Shooting selbst? Ich beantworte diese Fragen hier, weil sie keine Kleinigkeiten sind. Ein Bilderpool für eine Webseite ist eine Investition, und du solltest wissen, worauf es dabei ankommt — nicht erst beim Nachbearbeitungstermin, sondern vorher. Die Antworten unten basieren auf dem, was ich in solchen Shootings immer wieder erlebe. Kein allgemeines Fotografie-Wissen, sondern das, was ich dir nach zwanzig Jahren vor Ort sagen würde.

Was kostet ein Bilderpool für eine Praxis-Webseite?

Das hängt stark davon ab, wie viele finale Bilder du benötigst und ob du verschiedene Situationen zeigen möchtest. Ein typisches Shooting für einen Praxis-Bilderpool umfasst mehrere Stunden, verschiedene Setups und die komplette Bildbearbeitung. Ich erstelle dir nach einem Vorgespräch ein individuelles Angebot, das zu deiner Webseite und deiner Zielgruppe passt.

Nein, das muss es nicht. Entscheidend ist, dass die Location zur Atmosphäre passt, die du auf deiner Webseite vermitteln willst. Manchmal sind fremde Räume sogar die bessere Wahl, weil sie größere Fensterfronten, mehr Platz oder eine ruhigere Materialität bieten. Wir besprechen im Vorfeld, welcher Ort für deinen Auftritt am sinnvollsten ist.

Beim Tethered Shooting werden die Bilder direkt per Kabel auf einen Laptop übertragen und sind sofort auf dem großen Bildschirm sichtbar. Für dich als Klient bedeutet das: Du kannst während des Shootings mitentscheiden, ob Styling, Ausdruck und Bildsprache wirklich zu dir passen. Korrekturen lassen sich sofort umsetzen, statt erst Wochen später beim Nachbearbeitungstermin aufzufallen.

Für einen Bilderpool mit verschiedenen Einsatzbereichen empfehle ich drei bis vier Outfits. Wichtig ist die Abstimmung im Vorfeld: Welche Farben passen zur Webseite, welche Kombination wirkt auf dem großen Bildschirm anders als im Spiegel zu Hause? Ich bespreche das immer vor dem Shooting, damit keine Zeit mit Kleidung verschwendet wird, die dann doch nicht ins Konzept passt.

Wir starten mit einem ausführlichen Vorgespräch, in dem ich verstehe, wie du arbeitest und was die Bilder kommunizieren sollen. Am Shooting-Tag bauen wir gemeinsam die Situation auf, fotografieren tethered direkt in Capture One und entscheiden zusammen, welche Bilder funktionieren. Ich rede viel, stelle Fragen, die nichts mit Fotografie zu tun haben — und drücke nebenbei ab. Die besten Portraits entstehen, wenn du aufgehört hast, fotografiert zu werden.

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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