Ich engagiere mich gerne ehrenamtlich. Nach langer aktiver Zeit beim Serviceclub Round Table Deutschland bin ich nun im Beirat der Dortmunder Wohnungsloseninitiative Gast-Haus statt Bank tätig.
Neben den beratenden Tätigkeiten, die der gesamte Beirat ausübt, fotografiere ich ehrenamtlich für das Gast-Haus. Meine Portraits des Vorstandes und der Mitarbeiter finden sich auf der Webseite und in den Newslettern und Briefen.
PR-Shootings für den Guten Zweck
Einrichtungen wie das Gast-Haus oder die Tafel (die es in vielen Städten gibt) sind sehr stark auf Spenden angewiesen. Das muß aber nicht immer harte Währung sein. In meinem Fall habe ich mich dazu entschloßen, meine Expertise als Fotograf zur Verfügung zu stellen und die Institution mit wichtigen Bildern zu versorgen, die diese wiederum für Ihre Öffentlichkeitsarbeit einsetzt.
Wenn man vom „Kunden“ kein Geld verlangt
Durch meine Bilder ist das Gast-Haus präsenter in den Medien, findet auf Facebook, Instagram und dadurch natürlich verstärkt in der Öffentlichkeit statt. Menschen und Firmen werden auf das Projekt aufmerksam, sind eher bereit sich zu engagieren oder halt zu spenden. Das Gast-Haus gewinnt durch Fotografie an Öffentlichkeit und hat es selber in der Hand, welches Bild die Öffentlichkeit hat.
Und zu guter Letzt sitze ich noch im Beirat, einem mehrköpfigen Gremium aus sehr engagierten Menschen des Dortmunder Stadtlebens, die ihrerseits Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten und Kontakte für die gute Sache einbringen.
Wer mehr über das Gast-Haus wissen möchte, dem sei die Webseite ans Herz gelegt www.gast-haus.org
FAQ
FOTOGRAFIE
Nicht jedes Projekt in meinem Portfolio ist ein bezahlter Auftrag. Für das Gast-Haus statt Bank, eine Dortmunder Initiative für wohnungslose Menschen, sitze ich im Beirat und stelle meine fotografische Arbeit kostenlos zur Verfügung. Wie diese Zusammenarbeit aussieht und warum sie mir wichtig ist, beantworte ich in den folgenden Fragen.
In welcher Rolle bist du beim Gast-Haus statt Bank aktiv?
Ich sitze im Beirat der Organisation und übernehme parallel dazu die fotografische Arbeit für die Einrichtung. Diese Kombination aus ehrenamtlichem Engagement und konkreter pro-bono Dienstleistung ist eher ungewöhnlich, passt aber gut zu meinem Verhältnis zu diesem Projekt.
Welche Art von Bildern machst du für das Gast-Haus statt Bank?
Vor allem Portraits von Vorstand und Mitarbeitenden, die für Webseite, Newsletter und offizielle Schreiben genutzt werden. Über mehrere Termine hinweg ist so ein durchgängiges Bildmaterial für die Organisation entstanden.
Warum übernimmst du diese Arbeit ohne Bezahlung?
Ich sehe meine fotografische Arbeit hier als eine Form von Spende, als Dienstleistung statt als Geldbetrag. Durch bessere Bilder wird die Organisation in der Öffentlichkeit präsenter, das wirkt sich am Ende direkt auf Aufmerksamkeit und Unterstützung aus.
Wie wirken sich deine Portraits auf die Sichtbarkeit einer Initiative wie dieser aus?
Vor meiner Arbeit für das Gast-Haus war der Bilderpool der Obdachlosen-Initiative eher schlicht. Daher kam der Wunsch auf, diesen zu verbessern und zu modernisieren. Durch die Bilder ist das Gast-Haus heute auf Facebook und Instagram präsenter und dadurch stärker in der Öffentlichkeit sichtbar. Menschen und Unternehmen werden so eher auf das Projekt aufmerksam und eher bereit, sich zu engagieren oder zu spenden. Natürlich werden viele Bilder auch von anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern gemacht, die in der Essensausgabe oder den anderen Bereichen tätig sind. Aber auch hier sehe ich zu, diesen Menschen zu zeigen, wie man mit dem Handy bessere Bilder macht.
Fotografierst du auch neue Mitarbeitende oder Vorstandsmitglieder nachträglich?
Ja, das lässt sich unkompliziert nachholen, sobald sich im Team etwas ändert. Gerade bei einer ehrenamtlichen Zusammenarbeit wie dieser plane ich solche Termine flexibel um den laufenden Betrieb der Einrichtung herum. Für den Vorstand und den Beirat finden wir immer wieder Termine, um die Portraits auf den neusten Stand zu bringen.
Kann ich als gemeinnützige Organisation eine ähnliche Unterstützung bei dir anfragen?
Grundsätzlich ja, wobei ich mein ehrenamtliches Engagement bewusst begrenzt halte, um es mit meiner regulären Auftragsarbeit vereinbaren zu können. Am besten schreibst du mir kurz, worum es geht, dann sehen wir gemeinsam, was möglich ist.
Welchen Unterschied macht durchdachte Fotografie gegenüber Schnappschüssen für eine gemeinnützige Organisation?
Einen erheblichen. Bilder, die auf Anhieb Vertrauen schaffen, wirken sich direkt auf die Bereitschaft aus, sich zu engagieren oder zu spenden. Genau deshalb lohnt sich für gemeinnützige Organisationen die Investition in durchdachtes Bildmaterial, auch wenn das Budget begrenzt ist.
In meinen Augen zählen natürlich authentische Bilder aus dem Tagesablauf der Organisation mit zu den wichtigen Bildern, als Profi finde ich es wichtig, das die Bilder auch nach außen wirken können. Gerade im Stream der Sozialen Medien geht schlechtes Bildmaterial einfach schlicht unter. Und auch in der Außenkommunikation sollte das verwendete Bildmaterial wertig sein, um hier mehr Aufmerksamkeit auf das Projekt zu lenken.
Wofür genau setzt du die Bilder des Gast-Haus statt Bank ein?
Für die eigene Webseite, den Newsletter, offizielle Schreiben sowie die Social-Media-Kanäle der Organisation. Diese Bandbreite an Verwendungszwecken war von Anfang an Teil der Planung, damit ein einziger Fototermin möglichst viele Kanäle gleichzeitig bedient.







