Mitarbeiterportraits UTEK: Ein Stil seit Jahren

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Fotograf /// Weinliebhaber /// Kind des Ruhrgebiets

INHALT

Konsistente Mitarbeiterportraits für das Ingenieurbüro UTEK

Für das Ingenieurbüro UTEK habe ich zuletzt am Standort Wuppertal neue Bilder fotografiert, inszenierte Portraits und Situationsaufnahmen vor Ort. Darüber erzähle ich an anderer Stelle mehr, in einem eigenen Blogbeitrag.

Was mich an dem Projekt seit Jahren begleitet, ist die andere Hälfte der Arbeit: Seit Jahren fotografiere ich für UTEK die Einzelportraits neuer Mitarbeitender, jedes Mal bei mir im Studio in Dortmund.

Der Studio-Klassiker: ein Stil, der seit Jahren hält

Sobald jemand bei UTEK anfängt, kommt die Person für ihr Einzelportrait zu mir ins Studio. Ich habe dafür ein festes Set gebaut, das sich seitdem nicht mehr ändert: gleicher Hintergrund, gleiche Beleuchtung, gleiche Bildbearbeitung. Bei jedem Termin identisch, damit ein Portrait von 2026 optisch neben einem von 2021 stehen kann, ohne dass jemand den Unterschied bemerkt.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber den entscheidenden Unterschied: Ein neues Portrait fügt sich nahtlos in die bestehende Reihe ein. Es gibt keinen sichtbaren Bruch im Stil, egal ob das Bild vor zwei Jahren oder letzte Woche entstanden ist. Genau das ist der Punkt, den viele Unternehmen unterschätzen: Ein einzelnes gutes Foto ist schnell gemacht, ein Bildsystem, das über Jahre hält, braucht Disziplin bei jedem einzelnen Termin.

Was ein gutes Mitarbeiterportrait braucht, damit genau das gelingt, erkläre ich auf der Seite → Mitarbeiterportraits.

Wie ein Termin bei mir im Studio abläuft

Ein einzelnes Portrait dauert bei mir im Studio in der Regel etwa 15 Minuten. Das ist wichtig, denn UTEK-Mitarbeitende kommen dafür extra aus Wuppertal oder anderen Städten des Ruhrgebiets in meinem Studio in Dortmund vorbei, oft am Rand eines Arbeitstages. 

Warum Konsistenz beim Employer Branding zählt

Für ein Unternehmen wie UTEK, das über Jahre kontinuierlich neue Ingenieurinnen und Ingenieure einstellt, ist dieser konsistente Stil ein echter Vorteil. Die Karriereseite und das Teamverzeichnis wirken nie wie ein Flickenteppich aus verschiedenen Fotoshootings, sondern wie aus einem Guss, obwohl die Bilder über Jahre verteilt entstanden sind. Extern gelieferte Portraits werden durch neue, von mir fotografierte im Laufe der Zeit ersetzt.

Genau das ist der Kern von Employer Branding, das langfristig gedacht wird: kein einzelnes Shooting, sondern ein System, das mit dem Unternehmen mitwächst. Neue Kolleginnen und Kollegen fügen sich optisch ein, ohne dass jemand bei UTEK sich um Bildsprache oder Nachbearbeitung kümmern muss, das übernehme ich.

Mehr zu konsistenten Bildsprachen für Unternehmen zeige ich auf der Seite → Corporate Portraits.

Wer für sein Unternehmen einen ähnlichen, langfristig angelegten Portraitstil aufbauen möchte, den berate ich gerne.

FAQ

FOTOGRAFIE

Wenn ich mit HR-Verantwortlichen oder Geschäftsführern über Mitarbeiterportraits spreche, geht es fast nie um das einzelne Foto. Es geht um die Frage, wie ein Bildstil über Jahre funktioniert, wenn ständig neue Leute dazukommen und andere das Unternehmen verlassen. Genau das ist bei UTEK seit Jahren mein Alltag, und dabei tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Manche davon sind praktisch (Wie schnell bekommen wir einen Termin?), manche eher strategisch (Was passiert, wenn sich unser Corporate Design ändert?). Ich beantworte hier die fünf Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, wenn Unternehmen über ein eigenes Portrait-System nachdenken.

Wie sorgst du dafür, dass ein Portrait auch nach mehreren Jahren noch zur bestehenden Bildreihe passt?

Durch meine jahrelange Erfahrung im Fotografieren von Mitarbeiterportraits und im vertrauten Umgang mit meiner Blitzanlage von Profoto kann ich nahezu jedes Set wieder replizieren – was ich bei Kunden auch bereits getan habe, als nach Jahren überraschend der Wunsch aufkam, an die alten Portraits anzuknüpfen. Wenn das wie im Fall von UTEK jedoch geplant ist, halte ich für den Kunden ein festes, individuelles Setup fest: Lichtrichtung und Lichtformer, Aufbau des Sets, Hintergrund, Postproduction. Vor jedem Shooting prüfe ich den Aufbau mit den Portraits aus einer älteren Produktion für den Kunden. Stimmt die Beleuchtung, die Lichtrichtung? Wenn UTEK mir die nächste Person schickt, greife ich auf genau dieselben Einstellungen zurück. Der Unterschied zwischen einem alten und einem neuen Bild in der Reihe ist dann nicht sichtbar, das ist der ganze Sinn des Systems. Sollte es dennoch kleine Ungleichheitgeben, werden diese in der Postproduction perfekt ausgeglichen.

Das hängt weniger von der Teamgröße ab als von der Einstellungsfrequenz. Wenn ein Unternehmen über Jahre verteilt einzelne Personen einstellt, so wie es bei einem Ingenieurbüro üblich ist, lohnt sich ein festes Setup schon ab wenigen Mitarbeitenden pro Jahr. Ein einmaliges Großshooting mit allen zusammen wirkt kurzfristig günstiger, verliert aber genau den Vorteil, den ein dauerhaftes Studio-Konzept bringt: dass neue Gesichter jederzeit nachträglich passen.

Nicht zwingend. Hintergrundfarbe und Bildbearbeitung lassen sich anpassen, ohne dass ich alle bestehenden Portraits neu aufnehmen muss, solange die Grundbeleuchtung und der Bildausschnitt gleich bleiben. Bei größeren Design-Wechseln setze ich mich mit dem Unternehmen zusammen und schaue, welche Elemente sich mit vertretbarem Aufwand nachbearbeiten lassen und ab welchem Punkt ein neuer Durchgang tatsächlich sinnvoller ist.

Bei laufenden Kunden wie UTEK reicht in der Regel eine kurze Nachricht mit Name und Wunschtermin, und ich finde innerhalb weniger Tage einen freien Slot in meinem Studio in Dortmund. Ein einzelnes Portrait dauert vor Ort selten länger als 15 Minuten, das lässt sich meist gut zwischen andere Termine der Mitarbeitenden legen. 

 

Beides ergänzt sich gut, ist aber nicht dasselbe. Studio-Portraits liefern die konsistente Bildreihe fürs Team-Verzeichnis und Recruiting-Material. Ein Shooting vor Ort im Unternehmen zeigt dagegen Arbeitsalltag, Räume und Atmosphäre, das ist eher etwas für Employer-Branding-Kampagnen oder die Karriereseite. Ich empfehle meistens beides im Abstand einzuplanen, statt es an einem Tag zu erzwingen.

 

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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