Industriefotografie für Härtetechnik Hagen

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Markus Mielek

Fotograf /// Weinliebhaber /// Kind des Ruhrgebiets

INHALT

Industriefotografie für Härtetechnik Hagen: Ein kompletter Bilderpool in einem Shootingtag

Der erste Eindruck kommt aus dem Ofen. Stahl, der bei über 800 Grad ins Feuer geht, um danach härter und belastbarer zu sein als vorher – das ist das Kerngeschäft der Härtetechnik Hagen GmbH. Seit 45 Jahren ist das Unternehmen in Hagen eine der führenden Lohnhärtereien in NRW, zertifiziert nach ISO 9001, IATF 16949 und ISO 14001. Für mich als Fotografen war der Besuch dort mehr als ein Auftrag – es war einer dieser Drehs, bei dem das Material die Inszenierung fast von selbst übernimmt.

Zweimal Härtetechnik Hagen: erst Portraits, dann der große Pool

Den ersten Kontakt mit dem Unternehmen gab es schon früher. Damals habe ich die Geschäftsführung im Werk fotografiert, kompakte Businessportraits, die für die offizielle Kommunikation genutzt wurden. Dass daraus irgendwann ein deutlich größeres Projekt werden würde, war zu dem Zeitpunkt noch offen.

Nun kam der zweite Auftrag – und der war erheblich umfangreicher. In Zusammenarbeit mit der Branding-Agentur momo und zorro aus Herdecke sollte ein vollständiger Bilderpool entstehen. Die Agentur verantwortet für die Härtetechnik Hagen die strategische Markenkommunikation und hatte klare Vorstellungen davon, welche Bildwelten gebraucht werden: Mitarbeiterportraits, Arbeitsabläufe, Maschinen. Und das Ganze in einem Guss, damit das Unternehmen für sämtliche Kommunikationsanlässe – Website, Social Media, Imagebroschüre, Recruiting – auf einen konsistenten Fundus zurückgreifen kann.

Die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Agentur funktioniert dann am besten, wenn die Rollen klar sind. momo und zorro brachte das Markenwissen und die kommunikative Richtung. Ich brachte das Lichtkonzept, die Kamera und die Erfahrung, wie man auf einer Industrieanlage in kurzer Zeit viele unterschiedliche Motive in Kasten bekommt.

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Feuer, Kran und Qualitätssicherung: Was ein ganzer Shootingtag bringt

Einen kompletten Shootingtag haben wir darauf verwendet, das Werk Schritt für Schritt durchzuarbeiten. Produkte, die ins Feuer gehen, um gehärtet zu werden. Bauteile, die mit einem Kran aus dem Ofen geholt werden. Detailaufnahmen von Anlagen und der Qualitätssicherung. Fertig gehärtete Werkstücke, die unter anderem in der Automobilindustrie Verwendung finden – die Härtetechnik Hagen ist unter anderem nach IATF 16949 zertifiziert, dem Qualitätsstandard der Automobilzulieferer.

Was mich bei solchen Aufträgen immer wieder fasziniert: Industrieumgebungen haben ihre eigene Ästhetik. Die raue Struktur eines Maschinenteils, das harte Streiflicht auf einer Anlage, der konzentrierte Blick einer Mitarbeiterin beim Messen – das sind Momente, die sich nicht inszenieren lassen. Man muss vor Ort sein und sie kennen, wenn sie kommen.

Vor Ort habe ich überwiegend mit dem vorhandenen Licht gearbeitet, das die Halle mitbringt. Eine Hallenkomplett-Ausleuchtung aufzubauen, würde Stunden dauern und das Ergebnis am Ende oft steril wirken lassen. Stattdessen habe ich das vorhandene Licht durch gezieltes Blitzlicht ergänzt – dort, wo es gebraucht wurde, um einen konsistenten Look über alle Motive hinweg zu erhalten. Mit einer relativ offenen Blende habe ich außerdem dafür gesorgt, dass die Hintergründe nicht zu komplex werden und der Fokus auf dem liegt, was zählt: Mensch, Maschine und Material.

→ Industriefotografie Ruhrgebiet: wie echte Bildwelten entstehen

Warum ein Bilderpool mehr Sinn macht als Einzelaufträge

Viele Unternehmen fotografieren anlassbezogen – dann, wenn gerade eine neue Website kommt oder eine Messe ansteht. Das hat einen Nachteil: Die Bilder passen stilistisch nicht immer zusammen, und bei jedem neuen Anlass beginnt die Abstimmung von vorn.

Ein gezielt aufgebauter Bilderpool denkt die Kommunikation der nächsten zwei bis drei Jahre im Voraus. Man plant die unterschiedlichen Formate ja nach Verwendungszweck. Das passiert nicht zufällig, sondern als Teil der Shootingplanung. 

Für Industrieunternehmen im Ruhrgebiet – ob in Hagen, Dortmund, Bochum oder Essen – gilt das in besonderem Maße. Wer Fachkräfte anziehen will und gleichzeitig als verlässlicher Partner für Kunden aus Automotive, Maschinenbau und Metallverarbeitung auftreten möchte, braucht Bilder, die das transportieren. Nicht Hochglanz. Echtes.

→ Ein weiteres Industrie-Shooting: Weiflex in Unna

Wenn du für dein Unternehmen eine ähnliche Herangehensweise brauchst – ob mit oder ohne Agentur an der Seite – melde dich gerne. Ich bin in Dortmund beheimatet, drehe regelmäßig in der gesamten Ruhrgebiet-Region und kenne die Herausforderungen von Industriestandorten aus eigener Erfahrung.

FAQ

FOTOGRAFIE

Immer wieder kommen vor einem Industrie-Shooting ähnliche Fragen auf – von Unternehmen, die zum ersten Mal einen umfassenderen Bilderpool planen, aber auch von Agenturen, die wissen wollen, wie ich an solche Projekte herangehe. Ich beantworte dir hier die fünf Fragen, die mir am häufigsten begegnen. Nicht als Lehrstunde, sondern aus dem, was ich auf Dutzenden von Industriestandorten gelernt habe – von Härtereien in Hagen bis zu Maschinenbauern in der gesamten Region NRW.

Was ist ein Bilderpool und warum braucht ein Industrieunternehmen ihn?

Ein Bilderpool ist eine systematisch aufgebaute Sammlung von Fotos, die alle visuellen Bedürfnisse eines Unternehmens abdeckt: Portraits der Mitarbeitenden, Abläufe in der Produktion, Maschinen und Produkte, Qualitätssicherung und Atmosphäre. Statt bei jedem neuen Kommunikationsanlass ein Shooting zu organisieren, greift das Unternehmen auf einen fertigen Fundus zurück. Für Industrieunternehmen wie die Härtetechnik Hagen ist das besonders sinnvoll, weil sich die Bildwelten selten von Quartal zu Quartal verändern und ein konsistenter Look über alle Kanäle hinweg Vertrauen erzeugt.

Bei Projekten mit Agentur-Beteiligung wie dem Auftrag mit momo und zorro kläre ich vorab alle gestalterischen und inhaltlichen Ziele gemeinsam mit der Agentur. Die Agentur bringt das Markenwissen und die kommunikative Richtung mit, ich bringe die fotografische Umsetzung und das Lichtkonzept. Am Shootingtag selbst arbeite ich eng mit dem Kunden vor Ort, während die Agentur den übergeordneten Blick behält. So entsteht ein Ergebnis, das sowohl technisch als auch gestalterisch aus einem Guss ist.

Industriehallen haben meist ein ganz eigenes Lichtbild, das zur Atmosphäre des Ortes gehört. Dieses vorhandene Licht zu nutzen und gezielt durch Blitze zu ergänzen, ist effizienter und authentischer als eine komplette Ausleuchtung aufzubauen. Es würde stundenlang dauern, eine gesamte Halle auszuleuchten, und das Ergebnis würde oft steril wirken. Mit einer gezielten Ergänzung durch Blitzlicht erreiche ich einen konsistenten Look, der die reale Arbeitsatmosphäre erhält und gleichzeitig sauber belichtet ist.

Der Bedarf ist breit: Website, Imagebroschüre, Geschäftsbericht, Social Media, Recruiting-Kampagnen, Messeauftritte, Pressemitteilungen und interne Kommunikation. Deshalb ist es sinnvoll, bei einem Shooting nicht nur ein Motiv im Kopf zu haben, sondern von Anfang an verschiedene Bildformate und Anschnitte einzuplanen. Hochformat für Social Media, Querformat für Website-Header, Freisteller für Produkte. Ein gut geplanter Bilderpool deckt all das in einem Shootingtag ab.

Das hängt von Umfang, Anzahl der Motive, Nachbearbeitungsaufwand und eventuell eingebundenen Gewerken wie Make-up oder Styling ab. Für einen kompakten Bilderpool, der Portraits, Produktionsabläufe und Maschinenaufnahmen abdeckt, plant man realistisch einen vollen Shootingtag plus einen weiteren halben Tag für Bildbearbeitung ein. Ich gebe gerne eine konkrete Einschätzung, wenn die Anforderungen klar sind. Kontaktier mich einfach über das Kontaktformular auf mielek.com.

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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