Frau mit Weinglas in einer modernen Küche von außen fotografiert

kokon II – ein persönliches Projekt

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Fotograf /// Weinliebhaber /// Kind des Ruhrgebiets

kokon II – Mein persönliches Fotoprojekt als Fotograf in Dortmund

Manchmal braucht ein Fotoprojekt mehr als nur eine Idee – es braucht Zeit, Geduld und den richtigen Moment. Für mich war das 2021, mitten in der Pandemie: der perfekte Zeitpunkt, um ein Thema, das mich schon seit meiner Diplom-Arbeit nicht losgelassen hat, neu zu denken und weiterzuentwickeln. Das Ergebnis ist kokon II – ein persönliches Fotoprojekt, das Einsamkeit und Isolation in der Großstadt Dortmund auf zeitgemäße Weise in Bilder übersetzt.

Was ist das Fotoprojekt kokon?

2009 schloss ich meine fotografische Diplom-Arbeit an der FH Dortmund ab. Das Projekt kokon widmete sich in zwölf inszenierten Fotografien dem Thema „Einsamkeit und Isolation in der Großstadt“ – ein Sujet, das mich bis heute fasziniert. Über zwölf Jahre später, getrieben durch die kollektive Isolation der Corona-Pandemie, wurde das Thema wieder hochaktuell. Doch statt das Original einfach zu wiederholen, entschied ich mich für eine echte Weiterentwicklung: kokon II ist kein Remake, sondern ein eigenständiger Bilderzyklus mit neuer Technik, neuen Bildorten und einer gereiften fotografischen Sprache.

Die technische Entwicklung spiegelt sich direkt in den Bildern wider: Wo 2009 noch Blitzgeräte und eingescannte Langzeitbelichtungen als Hintergrund zum Einsatz kamen, arbeite ich heute mit modernen LED-Panels – flexibel in Helligkeit und Farbtemperatur. Und dank moderner Sensor-Technologie kann ich jetzt auch direkt in der Dunkelheit fotografieren, mit hoher ISO-Empfindlichkeit und dennoch ausgezeichneter Bildqualität.

Fotografie in Dortmund – Dortmund als stille Heldin

Für kokon II habe ich gezielt Locations in Dortmund „gecastet“ – nicht als bloße Kulisse, sondern als inhaltliche Aussage. Der lokale Hintergrund ist für mich als Fotograf aus dem Ruhrgebiet zentral: Dortmund sollte als Stadt spürbar sein, mal mehr, mal weniger präsent – eine stille Heldin im Bild. Die Industriekultur, die Kontraste aus Licht und Schatten, der Hafen, die Straßen in der Nacht – all das sind keine zufälligen Hintergründe, sondern bewusst ausgewählte Bedeutungsträger.

Für alle, die sich fragen, warum Dortmund: Es ist mehr als Heimatverbundenheit. Das Ruhrgebiet hat eine visuelle Eigenheit, eine spezifische urbane Atmosphäre, die sich nicht in jeder anderen deutschen Großstadt reproduzieren lässt. Dieses „Dortmund-Gefühl“ prägt kokon II von Anfang bis Ende.

Nachtfotografie in Dortmund – Auf der Suche nach dem richtigen Licht

Die Vorbereitungen für kokon II begannen lange vor dem ersten Porträt. Ich streifte nächtelang mit meiner Kamera durch die Stadt – allein, in der Dunkelheit, auf der Suche nach dem richtigen Licht und den richtigen Orten. Mich interessierten Locations, die durch ihre Haptik begeistern oder durch vorhandenes Kunstlicht Spannung erzeugen: Parkplätze im Regen, die Stille am Hafen, Unterführungen mit kaltem Neonlicht.

Aus diesen Streifzügen entstand etwas Unerwartetes: eine eigenständige Schwarzweiß-Bildserie, die das Projekt kokon II sinnvoll ergänzt – und gleichzeitig ganz für sich steht. Es ist der Blick auf eine schlafende Stadt, der zeigt, wie viel Einsamkeit in vertrauten Straßen steckt.

Kamera & Technik: Vollmanuell und mit Überzeugung

Der Großteil der Aufnahmen entstand mit meiner Nikon – verlässlich, präzise, vertraut. Zunehmend griff ich aber auch auf meine Fujifilm X-Pro2 zurück. Ich liebe das taktile Erlebnis dieser Kamera: Jede Einstellung – Blende, Zeit, ISO – wird manuell vorgenommen. Kein Automatikmodus, kein Kompromiss. Das verlangsamt den Prozess bewusst und zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche: das Bild.

Diese Entschleunigung passt perfekt zum Thema des Projekts. Einsamkeit und Isolation entfalten sich langsam – und das sollte sich auch in der Arbeitsweise des Fotografen widerspiegeln.

Dank & Team: Personal Work ist nie wirklich solo

Auch wenn man Personal Work als „freie Arbeit eines Einzelnen“ versteht, steckt hinter kokon II das Vertrauen und die Unterstützung vieler Menschen. Ich bin unglaublich dankbar für alle, die mit Rat, Zeit und vor allem mit ihrer Präsenz vor meiner Kamera zu diesem Projekt beigetragen haben. Ein aufrichtiges, herzliches Dankeschön – ohne euch wären diese Bilder nicht das, was sie sind.

→ Zur Bildserie: kokon II – Einsamkeit und Isolation 2021 – Fotografiert in Dortmund

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Model lehnt sich über die Brüstung einer Brücke. die Szene ist mit farbigem Licht intensiv ausgeleuchtet. So entsteht ein intensives Portrait
Sonnenuntergang in einer Winternacht am Phönixsee in Dormtund
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FAQ

FOTOGRAFIE

Ich stehe Unternehmen, Agenturen und Marken im Ruhrgebiet und ganz NRW mit moderner Business-, Employer-Branding-, Industrie- und Eventfotografie zur Seite. Mein Ziel sind Bildwelten, die Vertrauen schaffen, Professionalität sichtbar machen und messbar fürs Marketing arbeiten – ob on location in Dortmund, Essen, Bochum oder deutschlandweit oder in meinem Fotostudio in Dortmund.

Transparenz und Klarheit sind die Basis für eine erfolgreiche B2B-Zusammenarbeit. Damit Sie schnell ein klares Bild von meinen Leistungen bekommen, habe ich hier die Antworten auf die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.

Was ist das Fotoprojekt kokon von Markus Mielek?

kokon ist ein zweistufiges Fotoprojekt des Dortmunder Fotografen Markus Mielek. Teil I entstand 2009 als Diplom-Arbeit an der FH Dortmund und umfasst zwölf inszenierte Fotografien zum Thema Einsamkeit in der Großstadt. Teil II, kokon II, wurde 2021 während der Pandemie neu entwickelt und erweitert das Thema mit zeitgemäßer Technik und einer eigenen Nachtaufnahmen-Serie in Dortmund.

Als gebürtiger Dortmunder ist das Ruhrgebiet für Markus Mielek mehr als Heimat – es ist ein visuelles Universum mit eigener Identität. Dortmund erscheint in kokon II als „stille Heldin“: Die Stadt ist immer spürbar, ohne die Porträts zu dominieren.

Die Aufnahmen entstanden überwiegend mit einer Nikon sowie einer Fujifilm X-Pro2. Alle Einstellungen (Blende, Verschlusszeit, ISO) wurden vollständig manuell vorgenommen. Als Lichtquelle dienten moderne LED-Panels, die flexible Farbtemperatur und Helligkeit ermöglichen.

kokon I (2009) arbeitete mit Blitzgeräten und einmontierten, analog wirkenden Hintergründen. kokon II (2021) nutzt LED-Licht, digitale Hochempfindlichkeits-Fotografie und echte Nachtlocations in Dortmund. Thematisch bleibt der Fokus auf Einsamkeit und Isolation – aber in einer gereiften, zeitgemäßen Bildsprache.

Die vollständige Bildserie ist auf der Website von Markus Mielek unter dem Bereich „Freie Arbeiten“ zu finden: „kokon II – Einsamkeit und Isolation 2021, fotografiert in Dortmund“.

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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