Drei Geschäftsleute in einem modernen Konferenzraum in Dortmund diskutieren während eines Businessportraits-Shootings.

Evernest Dortmund – Corporate Portraits mit KI-Hintergrund & Teamfotografie

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Fotograf /// Weinliebhaber /// Kind des Ruhrgebiets

INHALT

Evernest Dortmund: Corporate Portraits, KI-Hintergrund und echte Teammomente

Corporate Fotografie · Dortmund · Businessportraits

Manchmal muss man beim Fotografieren in zwei völlig verschiedenen Welten arbeiten – und am Ende müssen beide Welten nahtlos zueinander passen. Beim Auftrag für das Dortmunder Maklerteam von Evernest war genau das die Aufgabe: Studio-Portraits mit maßgefertigtem KI-Hintergrund auf der einen Seite, inszenierte Corporate-Lifestyle-Fotografie beim Team direkt vor Ort auf der anderen. Hier ist, wie es gelaufen ist.

Der Kunde: Evernest – modernes Makeln im Ruhrgebiet

Evernest ist einer der bekanntesten digitalen Immobilienmakler Deutschlands. Das Unternehmen kombiniert technologiegetriebene Prozesse mit persönlicher Beratung vor Ort – und ist in Dortmund mit einem eigenständigen Team vertreten, das den lokalen Markt kennt und täglich mit Käufern, Verkäufern und Interessenten arbeitet. Wer auf der Evernest-Website landet, begegnet diesem Team sofort: In den Makler-Profilen stehen die Menschen im Vordergrund, nicht das Unternehmen als abstrakte Marke.

Genau das war der Ausgangspunkt für den Fotografie-Auftrag. Das Dortmunder Evernest-Team brauchte ein visuell konsistentes Set an Bildern für zwei ganz unterschiedliche Einsatzbereiche: erstens professionelle Portrait-Fotos für Website-Profile und LinkedIn, zweitens authentische Team-Bilder, die den Arbeitsalltag zeigen – lebendig, glaubwürdig, ohne Stockfoto-Ästhetik. Zwei Shootings, eine gemeinsame Bildsprache.

Teil 1: Studio-Portraits – und warum der Hintergrund diesmal aus der KI kommt

Den ersten Teil des Auftrags haben wir in meinem Studio im Dortmunder Unionviertel umgesetzt. Das Setup war klar: saubere, professionelle Portraits mit einheitlichem Look für alle Teammitglieder. Was ungewöhnlich war – und was ich bei diesem Projekt zum ersten Mal in dieser Form eingesetzt habe – war der Hintergrund.

Die Aufgabe war nicht einfach. Evernest hat eine sehr klare CI: hell, freundlich, hochwertig, wohnlich. Ein klassischer Studioaufbau mit grauem oder weißem Papierhintergrund hätte zwar funktioniert, wäre aber visuell austauschbar gewesen. Was das Dortmunder Team brauchte, war ein Hintergrund, der inhaltlich zu ihrer Arbeit passt – der das Gefühl von gutem Wohnen transportiert, ohne dabei ein konkretes, wiedererkennbares Objekt zu zeigen.

Die Lösung: Ich habe die Portraits zunächst klassisch im Studio fotografiert, anschließend die Personen präzise freigestellt und dann einen KI-generierten Hintergrund eingebaut. Dabei war mir eines wichtig: Das Ergebnis sollte nicht nach KI aussehen. Es sollte nach einem sehr guten, sehr bewusst gewählten Immobilienhintergrund aussehen – und genau das ist es geworden.

Was den KI-Hintergrund ausmacht

Der generierte Hintergrund zeigt ein helles, luftiges Interieur: helle Wände, eine Türöffnung, die die Perspektive in die Tiefe zieht, und großzügige, lebendige Grünpflanzen in weichem Bokeh beidseitig der Person. Das Ergebnis wirkt wie ein Blick in eine lichtdurchflutete Musterwohnung – und transportiert damit genau das, womit Evernest täglich zu tun hat: hochwertige Wohnräume, Licht, Raum, Wohlgefühl.

Was dabei auf den ersten Blick selbstverständlich wirkt, ist technisch alles andere als trivial. Der Hintergrund muss zum Lichtaufbau des Portraits passen: Lichtrichtung, Farbtemperatur, die Qualität des Bokeh. Stimmt das nicht überein, sieht ein freigestelltes Portrait sofort künstlich aus. Die Freistell-Qualität an Haaren, Kragen und Schultern entscheidet darüber, ob das Bild überzeugt oder nicht. Das ist Handwerk – an der Kamera und am Rechner.

Warum dieser Ansatz funktioniert – und wann er Sinn macht

Ich werde oft gefragt, ob KI-generierte Hintergründe nicht ein Kompromiss sind. Meine Antwort ist nein – vorausgesetzt, man setzt sie richtig ein. Ein KI-Hintergrund ist dann ein Gewinn, wenn er etwas ermöglicht, was mit einem Foto-Background nicht möglich oder nicht wirtschaftlich sinnvoll wäre: eine Atmosphäre, die perfekt zur Marke passt, skalierbar über beliebig viele Portraits, ohne Standortabhängigkeit, ohne Logistikaufwand.

Bei Evernest Dortmund traf genau das zu. Einen echten Innenraum zu finden, der für alle Portraits identisch und als Hintergrund geeignet wäre, hätte erheblichen Aufwand und vermutlich auch Locationgebühren bedeutet. Mit dem KI-Ansatz hatten wir maximale Kontrolle über CI-Konformität und konnten denselben Look für alle Teammitglieder reproduzieren – egal ob heute oder in einem Jahr, wenn neue Kolleginnen und Kollegen ins Team kommen.

Was nicht durch KI ersetzt werden kann: das Shooting selbst. Das Licht, die Haltung, der Ausdruck, die Wärme im Bild. Das entsteht vor der Kamera – und das ist auch weiterhin der Teil, auf den es ankommt.

Teil 2: Corporate Lifestyle im Evernest-Büro – Arbeitsalltag, der sich anfühlt wie er wirklich ist

Für den zweiten Teil des Auftrags bin ich ins Büro des Dortmunder Evernest-Teams gegangen. Das Ziel hier war ein anderes: keine geplanten Portraits, sondern inszenierte Arbeitsszenen, die zeigen, wie dieses Team wirklich arbeitet – oder zumindest, wie es sich in seinen besten Momenten anfühlt. Corporate Lifestyle Fotografie ist, wenn man es richtig macht, eine Balance zwischen Inszenierung und Authentizität. Die Situation wird bewusst gestaltet, aber die Menschen darin sind sie selbst.

Das Büro bot dafür gute Voraussetzungen: helle Räume, modernes Interieur mit Holzelementen, die Evernest-Prints an den Wänden als natürliche Branding-Elemente im Hintergrund, und ein Team, das offensichtlich gut miteinander kann. Das merkt man. Eine Kamera spürt den Unterschied zwischen einem Team, das für die Kamera so tut, als würde es gut zusammenarbeiten, und einem, das es tatsächlich tut.

Die Teamsitzung: Vom Boardroom zur Bildserie

Der Kern des Lifestyle-Shootings war eine inszenierte Teamsitzung. Drei jüngere Maklerinnen und Makler am Konferenztisch, Laptops aufgeklappt, der große Bildschirm an der Wand mit der Evernest-Website – und mittendrin eine Diskussion, die echte Energie hatte. Ich habe ein Setup geschaffen und dann geschaut, einige Anweisungen gegeben und das Team in eine authentische Diskussion verstrickt, damit diese die Kamera vergessen.

Was passiert ist: Eine Kollegin übernimmt das Gespräch, hält einen Stift in der Hand, die Gestik ist lebendig und offen. Die beiden anderen hören zu – einer konzentriert, einer mit einem Anflug von Amüsement. Im Hintergrund: die Evernest-Seite mit einem Immobilienangebot am Phoenixsee. Das Bild erzählt, ohne Text zu brauchen, worum es bei dieser Agentur geht.

Die erfahrene Generation: Zwei Profis bei der Arbeit

Parallel zu den Teamszenen habe ich auch zwei der erfahreneren Makler fotografiert – und das Ergebnis ist mein persönliches Lieblingsbild aus diesem Auftrag. Zwei Männer, beide mit Brille, beide mit dem Look von jemandem, der seinen Job seit Jahren kennt und schätzt. Einer sitzt am Laptop, der andere steht dahinter, lehnt sich vor, zeigt auf den Bildschirm. Im Hintergrund: die Evernest-Prints an der Wand.

Das Bild hat eine Qualität, die ich bei inszenierten Corporate-Aufnahmen manchmal vermisse: Es sieht nicht inszeniert aus. Es sieht aus, als wäre ich zufällig mit der Kamera dabei gewesen. Das ist natürlich das Ziel. Ich habe die Situation gebaut, aber die beiden haben sie mit Leben gefüllt – und ich habe geschossen, bevor sie wieder daran gedacht haben, dass eine Kamera im Raum ist.

Ein zweites Bild aus dieser Sequenz nutzt die Architektur des Raumes als gestalterisches Mittel: Die Kamera steht außerhalb, fotografiert durch die Türöffnung oder einen Spalt. Die weiche Unschärfe des Vordergrundes rahmt die Szene, macht aus einer Arbeitsaufnahme eine kleine Geschichte. Ich liebe solche Einstellungen, weil sie Tiefe schaffen ohne aufwändiges Equipment – man braucht nur ein gutes Auge für das, was zwischen Kamera und Motiv passiert.

Der Hund im Meeting – und was ihn zu einem guten Bild macht

Dann gibt es noch das Bild, das den Chef im karierten Blazer zeigt, im Meeting sitzend, lebhaft gestikulierend – und auf seinem Schoß sitzt ein kleiner Hund. Ruhig, entspannt, vollkommen selbstverständlich mittendrin.

Man könnte jetzt fragen, ob ein Hund in einem professionellen Corporate-Shooting nichts zu suchen hat. Ich finde das Gegenteil. Dieses Bild zeigt mehr über die Unternehmenskultur von Evernest Dortmund als jedes gestellte Team-Lächeln vor weißem Hintergrund. Es zeigt: Hier arbeiten Menschen, die Spaß an ihrer Arbeit haben. Hier ist Raum für Persönlichkeit. Der Hund ist kein Fehler – er ist der beste Employer-Branding-Moment des ganzen Shootings.

Fotografisch macht das Bild durch mehrere Schichten Tiefe: Im Vordergrund unscharf der Hinterkopf einer Kollegin, dahinter der Makler mit dem Hund im Fokus, der Holzlamellenstreifen an der Wand gibt Struktur und Wärme. Das Licht ist weich und gleichmäßig. Ein Bild, das man sich merkt.

Das Außenbild: Evernest-Signage als Kompositionsmittel

Ein letztes Bild verdient besondere Erwähnung, weil es einen klassischen Trick des Corporate-Lifestyle-Fotografen zeigt: die Firmen-Signage als Bildebene nutzen. Eine Maklerin steht vor der Glasfront des Evernest-Büros, das Logo – rückwärts und halb sichtbar – im Vordergrund. Sie hält ein Smartphone, schaut in die Kamera, lächelt. Im Hintergrund Stadtgrün und urbane Architektur.

Das Bild braucht keine Bildunterschrift, die erklärt, wo wir sind. Es ist visuell klar, markant und zeigt zugleich eine echte Person und nicht ein Werbemodell. Die Signage-Ebene gibt Kontext und Branding, ohne dass das Bild zur Werbefläche wird. Das ist die Stärke guter Corporate-Fotografie: Information und Emotion im gleichen Frame.

Das Ergebnis: Eine Bildwelt, die für Evernest Dortmund arbeitet

Am Ende steht ein Bildset, das verschiedene Bedürfnisse bedient und trotzdem aus einem Guss wirkt. Die Studio-Portraits für die Makler-Profile: professionell, einheitlich, mit einer Wärme, die gut zum Evernest-Markenversprechen passt. Die Corporate-Lifestyle-Bilder: lebendig, authentisch, erzählerisch – Bilder, die auf LinkedIn genauso funktionieren wie auf der Karriereseite oder in einer Pressemitteilung.

 

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Was ist der Unterschied zwischen einem klassischen Studio-Hintergrund und einem KI-generierten Hintergrund?

Ein klassischer Studio-Hintergrund – ob Papierrolle, Stoff oder eine reale Location – ist immer an einen Ort gebunden und lässt sich nur begrenzt an eine Corporate Identity anpassen. Ein KI-generierter Hintergrund wird dagegen exakt nach CI-Vorgaben entwickelt: Farben, Atmosphäre, Tiefe und Stil sind frei gestaltbar. Beim Evernest-Projekt habe ich einen Hintergrund generiert, der an ein hochwertiges Wohnrauminterieur erinnert – passend zur Immobilienwelt des Kunden. Das Ergebnis lässt sich für beliebig viele Mitarbeitende konsistent reproduzieren, ohne dass ein einziger Drehtag an einem realen Ort nötig ist. Zudem: Das Ergebnis ist reproduzierbar. Neue Mitarbeiter können nach einiger Zeit in einem nahezu identischen Setting wieder fotografiert werden.

Bei sauberer Arbeit: nein. Entscheidend sind drei Faktoren – die Qualität des Freistellens (vor allem an Haaren und Konturen), die Übereinstimmung von Lichtrichtung und Farbtemperatur zwischen Portrait und Hintergrund, sowie die Glaubwürdigkeit des Hintergrunds selbst. Wenn alle drei Faktoren stimmen, wirkt das Ergebnis wie ein sehr bewusst gewählter fotografischer Hintergrund – und nicht wie eine Montage. Das ist handwerklich anspruchsvoll und setzt am kalibrierten Monitor voraus.

Corporate Lifestyle Fotografie zeigt den Arbeitsalltag eines Unternehmens – nicht als Dokumentation, sondern als inszenierte, aber authentisch wirkende Szene. Die Situation wird bewusst gestaltet: Ort, Licht, Personenkonstellation, Requisiten. Die Menschen darin agieren aber so natürlich wie möglich, ohne sichtbare Pose. Das Ziel ist Fotografie, die auf LinkedIn, der Karriereseite oder im Geschäftsbericht wirkt wie ein echter Einblick ins Unternehmen – nicht wie ein Werbefoto.

Besonders für Unternehmen, die sowohl einheitliche Mitarbeiter-Portraits als auch lebendiges Bildmaterial für Karriereseiten, Social Media und Marketing benötigen. Immobilienagenturen, Beratungsunternehmen, Kanzleien und alle Branchen, in denen Vertrauen durch Persönlichkeit entsteht, profitieren besonders davon. Ein kombiniertes Shooting ist außerdem wirtschaftlich: Team und Lichtaufbau sind ohnehin vor Ort – der Mehraufwand für die Lifestyle-Sequenzen ist überschaubar, der Mehrwert erheblich.

Das hängt von der Teamgröße und dem Umfang ab. Für die Studio-Portraits plane ich pro Person etwa 10-15 Minuten ein, inklusive Aufwärmphase und Tethered-Check direkt am Laptop. Das Lifestyle-Shooting vor Ort kommt je nach Anzahl der Szenen mit zwei bis vier Stunden aus. Bei Evernest war alles dank der guten Planung des Teams schnell umsetzbar – das ist für die meisten Unternehmen der Standard., Ideen zu erkunden, die ein kommerzieller Auftrag nie ermöglichen würde. 

Bild von Markus Mielek

Markus Mielek

Markus Mielek ist Diplom Foto-Designer und erfahrener Werbefotograf, der mit seinem Team bundesweit maßgeschneiderte Bildlösungen für Agenturen und Unternehmen realisiert. Mit über zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf authentische People-, Werbe- und Businessfotografie schafft er visuelle Geschichten, die begeistern und wirken.
In seinem Fotografie-Blog erzählt er von seinen Aufträgen und über seine Sicht auf die Fotografie, gibt spannende Tipps für Kunden und Fotografen.

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