Einsamkeit und Isolation war das Thema meiner Diplomarbeit KOKON, aber es paßt sehr zu der aktuellen pandemischen Zeit.
Menschen ziehen sich zurück oder werden isoliert.
Wieder einmal steht der einsame Mensch im Mittelpunkt meiner Arbeit – kokon 2021.
… to be continued …
2021.
Lockdown. Die Straßen leer,die Städte still. Und ich mit meiner Kamera nachts in Dortmund.
Kokon II entstand nicht geplant. Es entstand, weil ich nicht schlafen konnte – weil draußen etwas war, das ich dokumentieren musste. Die Pandemie hatte die Welt in einen Zustand versetzt, den ich 2009 in meiner Diplomarbeit fotografisch erkundet hatte: Einsamkeit in der Stadtgesellschaft. Plötzlich war das kein künstlerisches Konzept mehr. Es war die Realität aller.
Nacht und Dunkelheit verstärken das Gefühl der Isolation. Öffentliche Räume, die tagsüber pulsieren, wirken in der Stille der Pandemie wie verlassen – fast surreal. Bekannte Orte, die man nicht mehr erkennt. Genau das wollte ich festhalten. Hier beantworte ich die häufigsten Fragen zu Kokon II und zu dem, was dieses Projekt mit dem Original verbindet.
Kokon (2009) entstand aus einer persönlichen Beobachtung über Isolation in der Stadtgesellschaft. Kokon II (2021) entstand im Kontext der Pandemie – als die Isolation, die ich 2009 fotografisch erkundet hatte, plötzlich für alle Menschen zur Realität wurde. Das verleiht den Bildern eine zusätzliche gesellschaftliche Dimension.
Nacht und Dunkelheit verstärken das Gefühl der Isolation. Öffentliche Räume wirken nachts leer und fremd – besonders in der Stille der Pandemie. In der Mitte einer Stadt zu sein und trotzdem allein: das ist das Bild, das ich einfangen wollte.
Im nächtlichen Dortmund – in Straßen, auf Plätzen und in urbanen Räumen, die man eigentlich kennt, die aber in der nächtlichen Stille der Pandemie eine fast surreale Dimension bekommen haben.
Ja, ausgewählte Bilder sind als Fine-Art-Prints in limitierter Auflage erhältlich. Bei Interesse an Prints oder einer Ausstellungsbeteiligung schreib mir gerne.
Projekte entstehen für mich dann, wenn das Thema drängt – wenn ich das Gefühl habe, etwas sagen zu müssen, das sich anders nicht ausdrücken lässt. Ob es ein Kokon III gibt, weiß ich noch nicht. Ausgeschlossen ist es nicht.