Vor einigen Monaten schrieb mir ein Unternehmensberater aus Essen: ‚Ich brauche Bilder für meine Website — aber ich weiß nicht, ob das jetzt Corporate Fotografie ist oder Businessfotografie oder Werbefotografie. Macht das einen Unterschied?‘
Ja. Einen erheblichen.
Corporate Fotografie bezeichnet professionelle Fotografie, die Unternehmen für ihre interne und externe Kommunikation in Auftrag geben. ‚Corporate‘ meint dabei das Unternehmen als Ganzes — seine Identität, seine Menschen, seine Werte.
Konkret: Portraits von Mitarbeitenden und Führungskräften, Teamfotos, Bilder aus dem Arbeitsalltag, Standortaufnahmen, Eventfotografie für Geschäftsberichte. Corporate Fotografie ist der Oberbegriff. Employer Branding Fotografie, Corporate Portraits und Corporate Storytelling sind Spezialdisziplinen davon.
Werbefotografie ist auf den Verkauf ausgerichtet — sie arbeitet mit maximaler visueller Wirkung, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Corporate Fotografie verkauft nicht direkt. Sie baut Vertrauen auf und schafft das Bildrepertoire, das in Geschäftsberichten, auf Websites und in der HR-Kommunikation jahrelang funktioniert.
In meiner Arbeit für Unternehmen aus Dortmund, Essen, Bochum und ganz NRW ist diese Unterscheidung täglich relevant. Ein Maschinenbauer braucht andere Bilder für seinen Geschäftsbericht als für eine Recruiting-Kampagne — auch wenn beides Corporate Fotografie ist.
Corporate Portraits sind das Rückgrat der meisten Projekte. Daneben steht Corporate Lifestyle — Situationsbilder, die Unternehmenskultur zeigen, ohne sie zu stellen. Corporate Storytelling verbindet Bild und Narration zu einem visuellen Narrativ, das ein Unternehmen über eine Bildserie hinweg erzählt.
Hinzu kommen Eventfotografie für Hauptversammlungen und Konferenzen, Standortfotografie für Investorenpräsentationen und Imagebilder für Websites und Kampagnen.
Corporate Fotografie ist kein Konzernthema. Jedes Unternehmen, das professionell kommunizieren will, braucht Bilder — vom Mittelständler im Ruhrgebiet mit 50 Mitarbeitenden bis zum international aufgestellten Unternehmen. Wer das ignoriert, zahlt den Preis bei der ersten Anfrage eines Interessenten, der auf die Website schaut.
‚Corporate Fotografie‘ taucht in Briefings auf, ohne dass alle dasselbe darunter verstehen. Das führt zu Missverständnissen — manchmal zu teuren Korrekturen nach dem Shooting. Ich fotografiere seit über 20 Jahren ausschließlich für Unternehmen, kein einziger Privatauftrag. Was ich dabei gelernt habe: Wer weiß, was er bestellt, bekommt bessere Ergebnisse. Hier die Fragen, die ich am häufigsten höre.
Portraits von Mitarbeitenden und Führungskräften, Teamfotos, Bilder aus dem Arbeitsalltag, Standortaufnahmen, Eventfotografie, Imagebilder. Employer Branding Fotografie und Corporate Storytelling sind Spezialdisziplinen davon. Der Begriff ist weit — deshalb ist das Gespräch vor dem Shooting wichtiger als die Kategorie.
Werbefotografie ist auf den direkten Verkauf ausgerichtet. Corporate Fotografie dient der Unternehmenskommunikation — sie baut Vertrauen auf und liefert Bildmaterial, das in Geschäftsberichten, auf Websites und in der HR-Kommunikation funktioniert. Beide können sich ergänzen, haben aber unterschiedliche Logiken.
Ja. Ein Mittelständler aus dem Ruhrgebiet mit 40 Mitarbeitenden konkurriert online um dieselbe Aufmerksamkeit wie ein Dax-Konzern. Wer da mit Stockfotos antritt, hat die Auseinandersetzung schon vor dem ersten Kontakt verloren.
Ein Corporate Portrait soll die Person in ihrer Rolle zeigen — souverän, nahbar, zur Unternehmensmarke passend. Ein Bewerbungsfoto muss Konventionen erfüllen. Das sind verschiedene Aufgaben. Ein Corporate Portra
Das hängt vom Umfang ab — wie viele Personen, welche Bildgattungen, wie viele Standorte. Ich arbeite ausschließlich mit Unternehmen. Für ein konkretes Angebot bespreche ich in einem kurzen Erstgespräch, was du brauchst und welches Bildmaterial schon vorhanden ist. Das dauert 15 Minuten.