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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

des Fotografen Markus Mielek

– nachfolgend „MM“ oder der Fotograf genannt –

1. Geltungsbereich

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller dem Fotografen erteilten Aufträge, gelten somit für alle vom Fotografen durchgeführten Aufträge, ebenfalls wie vorher erstellte Angebote, sonstige Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Leistungen des Fotografen erfolgen ausschließlich unter Geltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, das Gleiche gilt für die Erteilung von Lizenzen.

Soweit nicht schriftlich etwas Abweichendes vereinbart ist, gelten diese Geschäftsbedingungen ausschließlich; entgegenstehende oder von diesen Geschäftsbedingungen abweichende Bestimmungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt. Allgemeine Geschäftsbedingungen von Auftraggebern oder Dritten gelten auch dann nicht als vereinbart, wenn seitens des Fotografen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Aufträge oder Lizenzverträge oder sonstige Leistungen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen vereinbart werden.

2. Aufträge an den Fotografen

Die Auftragserteilung erfolgt grundsätzlich durch Freigabe eines Kostenvoranschlages. Die in den Kostenvoranschlägen genannten Preise für Reiseleistungen der für in Anspruch zu nehmende Reiseleistung des Fotografen sind unverbindlich. Nach Zustandekommen des Vertrages ist eine Überschreitung der im Kostenvoranschlag genannten Gesamtkosten nur dann vom Fotografen anzuzeigen, wenn der ursprünglich ausgewiesene Gesamtkostenbetrag um mehr als 15 Prozentpunkte überschritten wird.

Sofern für den Auftrag Leistungen Dritter (Models, Locationgebühren, Visagist etc.) durch den Fotografen eingekauft werden müssen, ist dieser berechtigt, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Kunden diese Aufträge zu vergeben, sofern nicht ausdrücklich diese Leistungen zur Leistungspflicht des Fotografen zugeordnet werden.

Für diesen Fall hat der Auftraggeber dem Fotografen die Drittkosten nach entsprechender Rechnung und Belegvorlage zu erstatten.

Sofern es erforderlich ist für die Auftragsdurchführung Personen, Objekte oder Gebäude, an denen fremde Urheberrechte, Eigentumsrechte oder sonstige Rechte bestehen, ist der Auftraggeber grundsätzlich verpflichtet, die für die Ausführung des Auftrages und vertragsgemäße Nutzung der Bilder erforderliche Zustimmung abgebildeter Personen für die Nutzung im Rahmen des Auftragsverhältnisses einzuholen. Sofern hier Ersatzansprüche Dritter erhoben werden infolge der Nichteinholung entsprechender Rechte, stellt der Auftraggeber den Fotografen von Ersatzansprüchen dieser Dritten frei. Der Fotograf ist verpflichtet für den Fall, dass die zu fotografierenden Personen und Objekte nicht vom Auftraggeber vorgegeben werden, dem Auftraggeber die Verwendung entsprechender

Objekte vorher anzuzeigen. Die Anzeige hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass der Auftraggeber notwendige Rechte und Erklärungen einholen kann, oder alternativ für den Fall, dass dies nicht möglich ist, andere Objekte ausgewählt werden können, für die diese Bedingungen gelten.

Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden sämtliche Arbeiten und Aufnahmen, die dem Auftraggeber nach Abschluss zur Abnahme vorgelegt werden, vom Fotografen ausgewählt.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die ihm zur Verfügung gestellten Aufnahmen unverzüglich auf Vertragsgemäßheit zu untersuchen und abzunehmen. Sollte innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung durch den Fotografen keine ausdrückliche Abnahmeerklärung vorliegen, so gilt diese als erteilt, die zur Verfügung gestellten Arbeiten als mangelfrei abgenommen.

Der konkrete Bearbeitungsstand wie Retuschearbeiten ergibt sich jeweils aus dem Kostenvoranschlag. Ist nichts anderweitiges vereinbart, gilt eine einfache Basisbearbeitung mit einem Zeitaufwand von zwei Stunden je ganzen Shootingtag als mit im Honorar abgegolten.

3. Auswahl Bildmaterial / Überlassung

Es obliegt grundsätzlich dem Fotografen, seinem Stil – der hier als Grundlage des Auftrages vom Auftraggeber anerkannt wird – entsprechend auszuwählen und zur Verfügung zu stellen. Der Kunde erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke handelt. Das Bildmaterial bleibt grundsätzlich Eigentum des Fotografen. Der Auftraggeber kann das ihm überlassene Material lediglich zu dem ausdrücklichen, im Auftrag definierten Zweck benutzen.

Der Auftraggeber erwirbt grundsätzlich lediglich ein einfaches Nutzungsrecht zur einmaligen Verwendung. Anderweitige wie beispielsweise ausschließliche Übertragung der Nutzungsrechte, Exklusivrechte, Sperrfristen, sonstige von der Grundvereinbarung abweichende Übertragungen müssen ausdrücklich und separat kostenpflichtig vereinbart werden.

Die Übertragung des Nutzungsrechtes erfolgt mit Lieferung des Bildmaterials grundsätzlich für die einmalige Nutzung zu dem im Auftrag angegebenen Zweck.

Die Lieferung erfolgt grundsätzlich bei einer Größe des Bildwerkes von bis zu 1 GB über den vom Fotografen betriebenen Server digital.

Es ist grundsätzlich möglich, mit gesonderter Vereinbarung, die Zurverfügungstellung auch über ein Cloud-Dienstleister zu bewerkstelligen. Sofern dies auf Wunsch des Auftraggebers geschieht, sind sämtliche mit dem Cloud-Dienstleister zu beachtenden Haftungsausschlüsse ebenfalls zwischen den Parteien verbindlich, eine Haftungserweiterung durch die Inanspruchnahme von Cloud-Lösungen auf Seiten des Fotografen ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme derartiger Cloud-Lösungen, wie beispielsweise GoogleDrive, Dropbox, WeTranfer und ähnlichem erfolgt ausschließlich auf Risiko des Kunden. Der Fotograf sichert zu, die Daten dort ordnungsgemäß hochzuladen, weitere Pflichten werden nur nach gesonderter Vereinbarung übernommen.

Eine physische Zurverfügungstellung ist gesondert zu vereinbaren.

Jede über die konkrete Vereinbarung hinausgehende Nutzung ist nur nach vorheriger, schriftlicher Zustimmung des Fotografen zulässig. Hierdurch bedingt ist eine entsprechende Honorarpflicht.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, ihm übertragene Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, insbesondere nicht im Internet oder auf sonstige Weise, auch nicht auf andere Konzerne oder Tochterunternehmen zu übertragen.

Der Auftraggeber ist darüber hinaus verpflichtet, bei der vertragsgerechten Nutzung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials den vom Fotografen vorgegebenen Urhebervermerk in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild anzubringen.

Sofern Bilder zur Sichtung und Auswahl an den Auftraggeber überlassen werden, werden hier keinerlei Nutzungsrechte übertragen.

Dem Auftraggeber ist es nach Zurverfügungstellung von Bildern nicht gestattet, diese zu bearbeiten.

4. Haftung

Den Fotografen trifft keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekten.

Ab Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung ist der Auftraggeber für eine sachgemäße Verwendung verantwortlich. Den Fotografen trifft keine Haftung für die Verwendbarkeit der Werke unter wettbewerbs- und markenrechtlichen Gesichtspunkten.

5. Schadensersatz, Vertragsstrafe

Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Bildes ist der Fotograf berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des fünffachen üblichen Nutzungshonorars zu fordern, mindestens jedoch 500 € pro Bild und Einzelfall. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt.

Unterbleibt bei einer Bildveröffentlichung die Benennung des Fotografen oder wird der Name des Fotografen mit dem digitalen Bild nicht dauerhaft verknüpft, hat der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 100 Prozent des vereinbarten oder, mangels Vereinbarung, des üblichen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 200 € pro Bild und Einzelfall. Dem Fotografen bleibt auch insoweit die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs vorbehalten.

Storniert der Auftraggeber die Fotografenbuchung aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, steht dem Fotografen ein Ausfallhonorar zu. Dies wird wie folgt berechnet: Storno 3 bis 7 Tage vor dem gebuchten Termin 50 %, ab 2 Tagen 100 % der vereinbarten Gesamtsumme, auch wenn noch keine Anzahlung geleistet wurde. Kosten für Zusatzbestellungen wie z. B. Studioräume, Visagisten usw. werden zusätzlich berechnet, unabhängig von der Stornogebühr des Fotografen.

DOWNLOAD DER AKTUELLEN AGB

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